Kida Ramadan mit der Familie auf dem roten Teppich

Desireé OostlandDesireé Oostland | 18.01.2022, 21:06 Uhr
Kida Ramadan: Mit ganzer Familie auf seiner Filmpremiere
Kida Ramadan: Mit ganzer Familie auf seiner Filmpremiere

IMAGO / APress

Kida Khodr Ramadan ist ein erfolgreicher Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Erst vor wenigen Tagen ging seine zweite Regiearbeit „Égalité" an den Start und bei der Premiere erschien er in ganz besonders wertvoller Begleitung.

Kida Khodr Ramadan (45) lebt seit seiner Kindheit als Sohn libanesischer Einwanderer in Berlin. Mittlerweile gehört er zu Deutschlands bekanntesten Gesichtern der deutschen Filmszene und hat bereits in unzähligen Filmen und Serien eine beeindruckende Rolle gespielt.

Die beliebte Rolle als Tony Hamadi

Vor allem seine Rolle als „Tony Hamadi“ in der Serie „4 Blocks“ verhalf ihm zu großer Bekanntheit. Dort spielt er das Oberhaupt eines arabischen Familienclans in Berlin-Neukölln. Mit dieser Rolle gewann er nicht nur  die Herzen der Zuschauer, sondern auch den deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler und einen Grimme-Preis. Außerdem erhielt er im April 2017 beim Festival Séries Mania den französischen Jury-Preis der internationalen Presse als bester Hauptdarsteller (Prix du jury de la presse internationale – Meilleure interprétation masculine).

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Mit den Kindern bei der Filmpremiere

Doch nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur ist Kida gefragt. Vor wenigen Tagen erschien nun seine zweite Regiearbeit mit dem Namen „Égalité“ auf den deutschen Kinoleinwänden. Zu der Premiere erschien der sechsfache Vater auch in Begleitung zwei seiner Kinder. Der gemeinsame Auftritt hatte einen besonderen Grund: Das Geschwisterpaar spielt gemeinsam in dem neuen Film „Égalité“ mit. Tochter Dunya (12) und Sohn Momo (11) treten jetzt also in Papas erfolgreiche Fußstapfen.

Vor allem Sohn Momo, der sich in seiner eigenen Instagram-Bio mit den Worten „Der Sohn von Tony Hamadi“ beschreibt, sieht aus wie die Mini-Version seines Papas. Vor allem die coole Mimik hat er sich bei seinem Vater abgeschaut. Das beweist er auch auf dem roten Teppich, wo er gemeinsam mit seiner Schwester nur so vor Lässigkeit strahlt.

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Davon handelt der Film „Égalité“ von Kida Khodr Ramadan

In dem einfühlsamen Film „Égalité“ von Kida Khodr Ramadan geht es vor allem um das „Fremdbleiben in Deutschland“. Eine Familie gerät eine schwere Krise, denn die Tochter wird bei einer vermeintlich harmlosen Operation plötzlich blind. Ihr Vater sucht nach Antworten und fühlt sich dabei aufgrund seiner türkischen Wurzeln in seinem Wohnort Berlin diskriminiert. Seine Frau träumt ständig von ihrer Heimat Istanbul: „Ich höre Istanbul, meine Augen sind geschlossen.“ sagt Mutter Aya. „Vielleicht ist alles besser, wenn die Augen geschlossen sind, weißt du? Vielleicht wird jedes Gefühl intensiver“, hört man Aya in dem Trailer sagen. Doch die zunächst poetische Sichtweise bekommt eine dramatische Bedeutung.