Mike Heiter: So erklärt er die hohen Preise für sein Label Luxager

Ena ReziEna Rezi | 17.01.2022, 18:30 Uhr

Foto: IMAGO / nicepix.world

Luxager: So heißt die neue Klamottenmarke von Mike Heiter. Der Clou an seinem neuen Luxus-Label ist, dass jeder Hoodie und jede Cap ein Unikat ist, auf das ein Gramm echtes Gold geklebt wurde. Mike Heiter will damit die Modewelt revolutionieren.

In einem Exklusiv-Interview mit klatsch-tratsch.de hat Mike Heiter (29) einige interessante Fragen zu seinem Luxus-Label beantwortet. Darunter auch, ob sich seine jungen Instagram-Follower so teure Kleidung überhaupt leisten können.

Mike Heiter: „Meine Pullis haben mehr Qualität als Gucci & Co.!“

Wer auf die Internetseite von Mike Heiters neuem Imperium geht, sieht vor allem Eines: Gold. Auf Cappies, Hoodies und Verpackungsmaterial. Jedes Teil ein Unikat, mit einer eigenen Seriennummer bestickt. Mike Heiter hat das Wort „Luxus“ wohl wörtlich genommen und es auch flugs in seinen Label-Namen gepackt. Luxager – klingt irgendwie nicht ganz rund – verspricht aber Luxus pur, und das nicht nur wegen der beachtlichen Preise. Mike ist davon überzeugt, dass seine Pullover und Cappies qualitativ über den klassischen Luxusmarken stehen: „Viele Großkonzerne und bekannte Modelabels haben es nicht mehr nötig, auf alles zu achten, Sie verkaufen mehr den Namen“. Luxager soll für Qualität und Mikes Liebe zum Detail stehen.

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500 Euro pro Pulli: „Der Preis ist gerechtfertigt!“

Einen Namen hat sich Luxager im Vergleich zu Gucci und Louis Vuitton zwar noch nicht gemacht, spielt aber in der Preisliga schon ganz weit oben mit. Ein Hoddie der Heiter-Marke kostet schlappe 479,00 Euro. So viel Geld muss man erst einmal haben, noch dazu für eine unbekannte Marke. Mike bürgt aber mit seinem Namen und versichert höchste Qualität und deutsche Handarbeit: „Der Hoodie an sich ist aus bester Baumwolle, die Verpackung ist komplett Handmade, 19% Mehrwertsteuer, Gewinnsteuer, Mitarbeiterkosten, die Weiterverarbeitung vom Gold, etc. es ist nicht nur das Gold, welches kostet.“

„Das Gold beziehen wir aus Deutschland und verarbeiten das Gold hier ebenfalls weiter mit einem externen Vertragspartner“, so Mike weiter. Da das Gold – wie so oft erwähnt – aus Deutschland stammt, darf man auch mal den heißbegehrten „Made in Germany“ Stempel draufpacken. Wo die Klamotten selbst hergestellt werden, ist nicht bekannt.

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Nutzt Mike seine jungen Fans aus?

Auch wenn Luxager höchste Qualität predigt, steht Mike Heiter doch mit seinem Namen ein. Das bedeutet auch, dass er sich stark auf seine eigenen Social-Media Follower stützt, um die Marke lukrativ zu machen. Aber haben Mikes überwiegend junge Follower überhaupt die finanziellen Mittel, sich solch sündhaft teure Pullover leisten zu können? Oder riecht das Ganze doch wieder nach der typischen Influencer-Masche? Mike meint auf diese Frage hin: „Natürlich werden wir immer versuchen faire Preise bieten zu können, allerdings hat Qualität seinen Preis. Schauen Sie sich doch um!“ Luxager wird also teuer bleiben – auch wenn der aktuelle Goldpreis für ein Gramm Feingold sich auf gerade mal 50 Euro beläuft.

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Mike ist sich sicher: Luxager trifft den Nerv der Zeit

Es bleibt die Frage offen, ob sich die mit einem Gramm Feingold bestickten Klamöttchen auch wirklich lohnen. Letzten Endes ist wohl auch in Sachen Mode alles Geschmackssache, und ob Luxager den Geschmack der Zeit trifft, müssen wohl die Konsumenten und vor allem Mikes Follower selbst entscheiden. Mike und seine drei Geschäftspartner sind jedenfalls davon überzeugt: „Mit Luxager haben wir den Nerv der Zeit getroffen!“

Bei so viel Luxus und Goldgeschwafel ist eine Extraportion Selbstbewusstsein sicherlich vorteilhaft fürs Marketing. Jetzt heißt es trotzdem abwarten, wie viele Fashionistas ab sofort die stinknormalen Gucci Pullis durch goldige Luxager-Unikate eintauschten.