Der Tindler-Schwindler streitet in erstem TV-Interview alle Vorwürfe vehement ab

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 22.02.2022, 18:18 Uhr

Instagram @simon__leviev__official___

Der Tinder-Schwindler? Geht es nach Simon Leviev, dem vermeintlichen Liebesganoven, ist er eher ein Unschuldsengel — so kommt das zumindest in seinem ersten Interview rüber.

Der Tinder-Schwindler alias Simon Leviev (echter Name: Shimon Hayut) sorgte in den letzten Wochen für mächtig Schlagzeilen — vor allem deswegen, weil seine vermeintlichen Machenschaften im Zentrum einer Netflix-Doku standen. Nun meldete sich Leviev selbst zu Wort — und gibt sich ganz unschuldig.

So argumentiert der Tinder-Schwindler

Im Video-Interview mit „Inside Out“ — das er gemeinsam mit seiner neuen Freundin gab — behauptet der Tindler-Schwindler, dass die Dinge in Wirklichkeit gaaaaanz anders waren. Unter anderem widersprach er der Erzählung der vermeintlichen Opfer. „Sie wurden nicht betrogen und sie wurden nicht bedroht“, erklärte er darin — und bezeichnet sich selbst als „den größten Gentleman“.

„Der Tinder-Schwindler“: Simon Leviev liess sein erstes Opfer im Knast verschwinden

Auch als Sohn eines Diamantenmoguls habe er sich nie ausgegeben:„Nein, das bin ich nicht, und ich habe mich nie als solcher dargestellt“. Über sich selbst sagt er: „Ich war nur ein Single, der ein paar Mädchen auf Tinder kennenlernen wollte. Ich bin kein Tinder-Betrüger!“

Simon Leviev: Warum er laut eigenen Angaben tatsächlich so wohlhabend ist

„Ich möchte meinen Namen reinwaschen und der Welt sagen, dass dies nicht wahr ist“, erklärte Simon Leviev weiter. Dass er zweifellos einen luxuriösen Lebensstil führe, habe nichts mit Betrug zu tun. Er sei nämlich ein erfolgreicher Geschäftsmann! Zu verdanken hat er seinen Wohlstand also nicht nichts ahnenden Frauen, sondern der Kryptowährung Bitcoin. Diese habe er bereits 2011 gekauft. „Ich muss Ihnen wohl nicht erklären, wieviel das jetzt wert ist“, prahlt er.

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Seine neue Freundin hält zu ihm

Immerhin: Seine neue Freundin, das israelische Model Kate Konlin (24), hält fest zu ihm. „Mein Gott, wie man nur einen solchen Fake-Stunt aufbauen kann“, klagt sie über die Gerüchte. Auf die Frage, ob er sich schon mal Geld von ihr ausgeborgt habe, sagt sie: „Natürlich nicht“.

Das Interview in voller Länge soll demnächst erscheinen— die Spannung ist jedenfalls schon groß! Ob der Tinder-Schwindler dann tatsächlich seinen Namen reinwaschen kann, bleibt abzuwarten.