StarsJohn Lithgow verblüfft von J.K. Rowlings ‚unerklärlichen‘ Ansichten zu Trans-Themen

John Lithgow - Olivier Awards 2025 - Avalon BangShowbiz
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John Lithgow - Olivier Awards 2025 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 02.02.2026, 09:00 Uhr

Der zukünftige Dumbledore-Darsteller äußert sich zu der Debatte um die 'Harry Potter'-Autorin.

John Lithgow findet J.K. Rowlings Haltung zu Trans-Themen „ironisch und unerklärlich“.
Der 80-jährige Schauspieler wird in der kommenden ‚Harry Potter‘-TV-Serie die Rolle des Albus Dumbledore übernehmen und ist der Ansicht, dass das Engagement der Autorin für geschlechtergetrennte Räume im Widerspruch zu den inklusiven Themen ihrer Fantasy-Romane steht.

Bei einer Vorführung seines neuen Films ‚Jimpa‘ auf dem Rotterdam Film Festival sagte Lithgow: „Ich nehme dieses Thema äußerst ernst. Sie hat einen erstaunlichen Kanon für junge Menschen geschaffen, der ins gesellschaftliche Bewusstsein übergegangen ist. Es geht um Gut gegen Böse, Freundlichkeit gegen Grausamkeit. Ich finde ihre Ansichten ironisch und unerklärlich.“

Über sein persönliches Verhältnis zu Rowling fügte er hinzu: „Ich habe sie nie getroffen, und sie ist an dieser Produktion überhaupt nicht wirklich beteiligt. Aber die Menschen, die es sind, sind bemerkenswert.“ Der ‚The Crown‘-Star erklärte, man habe ihm wegen Rowlings Verbindung zur Serie geraten, von dem Job Abstand zu nehmen. „Es macht mich traurig, wenn Menschen dagegen sind, dass ich irgendetwas damit zu tun habe. Aber im Potter-Kanon findet man keinerlei transfeindliche Sensibilität. Sie hat diese Erzählung von Freundlichkeit und Akzeptanz geschrieben“, betonte er.

Dumbledore sei eine „wunderbare“ Rolle. Lithgow ergänzte: „Es war eine schwierige Entscheidung. Es hat mich unwohl und unglücklich gemacht, dass Leute darauf bestanden, ich solle von dem Job zurücktreten. Ich habe mich dagegen entschieden.“

Der Emmy-Preisträger hat einen Vertrag unterschrieben, um Dumbledore acht Jahre lang in der HBO-Serie zu spielen. „Ich muss also unbedingt dranbleiben. Ich dachte nur: ‚Wow! Das heißt, ich werde 88.‘ Das habe ich sogar schriftlich“, scherzte er.