StarsKatja Burkard bekam ihr Markenzeichen durch einen Autounfall

Katja Burkard at German TV Awards in Cologne Sept 2021 - Famous
Katja Burkard bekam ihr Markenzeichen durch einen Autounfall.
Moderatorin Katja Burkard ist eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Fernsehen – und ebenso bekannt für ihr charakteristisches Lispeln.
Doch dass dieser Sprechfehler Teil ihrer unverwechselbaren Art wurde, ist kein Produkt von Geburt, sondern die Folge eines einschneidenden Erlebnisses: eines schweren Autounfalls, wie sie nun offen erzählt. In einem emotionalen Gespräch mit ‚Bild‘ hat Burkard erstmals ausführlich darüber berichtet, was damals passiert ist und wie sich ihr Sprachbild dadurch veränderte. Die 58-Jährige erinnert sich daran, wie ein Crash ihr Leben abrupt auf den Kopf stellte. Nach dem Unfall habe sie gemerkt, dass sich ihre Sprache verändert hat, so die Moderatorin. Dieses Ereignis sei für sie ein Wendepunkt gewesen – nicht nur körperlich, sondern auch im Hinblick auf ihr Auftreten vor der Kamera.
Burkard erklärt, dass sie schon immer sensibel auf Sprache reagiert habe, doch erst nach dem Zusammenstoß sei das Lispeln wirklich ausgeprägt gewesen. Trotz oder gerade wegen dieser Herausforderung hat sie es geschafft, ihr neues Sprechmuster zu akzeptieren – und es schließlich sogar zu einem Teil ihres Erfolgs zu machen. „Dann habe ich versucht, das mit Training wegzukriegen, aber ich habe es nicht gehört“, so Burkard im Interview. Ihre Arbeit mit einer Sprachtherapeutin habe sie letztendlich aufgegeben. „Du stresst dich so sehr damit und du hörst es ja nicht, ich weiß nicht, wie wir da arbeiten sollen“, habe die Expertin ihr mit auf den Weg gegeben.
Auch bei ihrem Arbeitgeber RTL, wo Burkard seit nunmehr fast 30 Jahren die Sendung ‚Punkt 12‘ moderiert, habe man ihr Markenzeichen letztendlich akzeptiert. Durch den Unfall blieb bei der TV-Moderatorin derweil auch ein Tinnitus zurück, den sie heute als Warnung sieht. Denn wenn das Geräusch im Ohr zu laut wird, denkt sich Burkard: „Jetzt muss ich vielleicht doch noch ein Stündchen länger schlafen und mal einen Gang herunterfahren.“







