StarsVanessa Mai spricht offen über die Herausforderungen im Zyklus

Vanessa Mai at About You bei LeGer Cannes May 2019 - Famous BangShowbiz
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Vanessa Mai at About You bei LeGer Cannes May 2019 - Famous

Bang ShowbizBang Showbiz | 26.04.2026, 14:41 Uhr

Vanessa Mai spricht offen über die Herausforderungen im Zyklus.

Für viele Fans wirkt Vanessa Mai souverän, selbstbewusst und nahezu makellos.
Doch hinter der glänzenden Fassade sieht die Realität oft anders aus. Das macht die Sängerin nun ungewöhnlich offen deutlich. Im Gespräch mit ‚Bunte‘ thematisiert sie Unsicherheiten, körperliche Schwankungen und den Umgang mit ihrer Periode im oft durchgetakteten Künstleralltag. „Ich weiß, bei mir sieht nach außen hin alles perfekt aus“, erklärt Mai. Dieser Eindruck täusche jedoch. Gerade vor Auftritten erlebe sie immer wieder Momente der Nervosität. Zwar habe sie gelernt, diese nach außen zu überspielen, doch innerlich sehe es oft anders aus: „Ich kann das sehr gut überspielen, aber innerlich bin ich nervös.“

Besonders deutlich würden diese Herausforderungen im Zusammenhang mit ihrem Zyklus. Als Künstlerin stehe sie regelmäßig unter Druck, konstant Leistung zu bringen, unabhängig davon, wie es ihr körperlich oder emotional gehe. „Und das kennen natürlich viele Frauen: Ich spüre, dass meine Periode was mit meiner Laune macht“, sagt sie offen. In solchen Phasen könne es ihr „echt mal scheiße gehen“. Entscheidend sei für sie jedoch ein bewusster Umgang damit geworden. Sie habe gelernt, diese Gefühle zu akzeptieren und auch anzusprechen, statt sie zu verdrängen.

Diese Offenheit sei nicht selbstverständlich gewesen. Lange Zeit war das Thema Periode auch für sie mit Scham behaftet. Heute geht sie deutlich entspannter damit um: „Für meine Periode schäme ich mich nicht mehr.“ Wenn es die Situation zulasse, spreche sie ganz direkt darüber, ohne Umschweife oder Verlegenheit. Mit dieser Haltung verfolgt die Sängerin ein klares Ziel: die Enttabuisierung eines Themas, das noch immer häufig im Verborgenen bleibt. „Ich finde es wichtig, dass wir aufhören, daraus ein Geheimnis zu machen“, betont sie. Gerade der offene Austausch – auch mit Männern – könne dazu beitragen, das Thema zu normalisieren. Je mehr darüber gesprochen werde, desto selbstverständlicher werde der Umgang damit.