StarsRosie O’Donnell bereut Facelifting trotz Schuldgefühlen nicht

Rosie O'Donnell - 2025 - credit Cat Morley/Avalon
Rosie O’Donnell hat ungewöhnlich offen über ihr Facelifting gesprochen – und dabei nicht nur die Beweggründe für den Eingriff erklärt, sondern auch ihre Schuldgefühle wegen der hohen Kosten thematisiert.
Die Schauspielerin und Komikerin verriet auf ihrer Substack-Seite, dass die Operation sie „mehr Geld gekostet hat als jedes Auto“, das sie jemals gekauft habe. Gleichzeitig empfinde sie ihren privilegierten Lebensstil inzwischen teilweise als belastend. Es fühle sich für sie „fast beschämend“ an. Besonders der „krasse Überfluss“ ihres Lebens setze ihr zu.
Die 64-Jährige ließ sich im Januar operieren, nachdem sie monatelang mit der Entscheidung gerungen hatte. Lange Zeit habe sie kosmetische Eingriffe strikt abgelehnt – und zwar nicht nur oberflächlich, sondern aus Überzeugung. Sie habe früher eine „sehr klare Meinung“ zu Faceliftings gehabt. Für sie sei ein solcher Eingriff ein „Verrat“ gewesen – „am Feminismus, am Älterwerden und an Frauen auf der ganzen Welt“.
O’Donnell erklärte außerdem, sie habe sich selbst lange als eine Art „Anführerin aller Frauen“ gesehen, die „so etwas niemals tun würden“. Umso größer sei der innere Konflikt gewesen, als sie nach einer Gewichtsabnahme von rund 25 Kilogramm begann, ihre Haltung zu hinterfragen.
Der Wendepunkt sei ihr eigenes Spiegelbild gewesen. Dabei seien es nicht die Falten gewesen, die sie störten. „Es war die Schwerkraft“, schrieb sie offen. Beim Blick in den Spiegel habe sie gedacht: „Das ist kein Älterwerden mehr – das ist absichtliches Schmelzen.“ Irgendwann habe sich Akzeptanz für sie wie eine Lüge angefühlt.
Besonders emotional war für die Moderatorin offenbar die Reaktion ihrer 13-jährigen Tochter Clay. Diese habe vehement versucht, sie von der Operation abzubringen, und ihr gesagt, sie könne ihre Mutter nicht mehr respektieren, wenn sie sich tatsächlich unters Messer lege.
Trotz aller Zweifel entschied sich O’Donnell letztlich für den Eingriff – spricht heute aber weiterhin offen über die Unsicherheit, die Schuldgefühle und den Zwiespalt zwischen Selbstakzeptanz und dem Wunsch nach Veränderung.







