StarsRosie O’Donnell führte erstmals seit zehn Jahren ein längeres Gespräch mit ihrer Tochter

Rosie O Donnell - November 2019 - Avalon - Rosies Theatre Kids Anniversary
Rosie O'Donnell führte bei Gefängnisbesuch erstmals seit zehn Jahren ein längeres Gespräch mit ihrer Tochter.
Rosie O’Donnell hat erzählt, dass sie bei ihrem jüngsten Gefängnisbesuch erstmals seit einem Jahrzehnt wieder ein längeres Gespräch mit ihrer Tochter Chelsea führen konnte.
Die Schauspielerin aus ‚Eine Klasse für sich‘ hatte kürzlich berichtet, ihre 28-jährige Tochter Chelsea im Gefängnis besucht zu haben. Chelsea war 2024 dreimal festgenommen worden und bekannte sich schließlich unter anderem des Verstoßes gegen Kautionsauflagen, des Besitzes von Methamphetamin sowie des Widerstands gegen Polizeibeamte schuldig. Nun sprach Rosie ausführlicher über das Treffen und ihre Hoffnung, dass es ihrer Beziehung neuen Halt geben könnte. Der ‚New York Post‘-Kolumne Page Six sagte sie: „Das war das erste Gespräch mit ihr seit zehn Jahren, das länger als 25 Minuten dauerte. Das erste Mal seit Langem, dass wir wirklich über mehrere Stunden miteinander verbringen konnten, waren diese vier Stunden im Gefängnis.“
Der Besuch musste allerdings wegen einer Tornadowarnung vorzeitig beendet werden, woraufhin Chelsea in Tränen ausbrach. Rosie erzählte: „Das war das erste Mal, dass ich so etwas wie Mitgefühl oder echte emotionale Anteilnahme bei ihr gesehen habe. Sie wird erwachsen, und ich hoffe, dass ihre Zukunft heller wird als das vergangene Jahrzehnt.“ Die 64-Jährige ist stolz auf die Fortschritte, die ihre Tochter bei der Neugestaltung ihres Lebens macht. Sie sagte: „Sie ist jetzt seit fast zwei Jahren nüchtern. Das ist ein ganz entscheidender Schritt. Sie wurde bereits mit einer Abhängigkeit geboren, und als ich sie adoptierte, dachte ich: ‚Liebe kann alles heilen.‘ Heute weiß ich nicht mehr, ob das wirklich stimmt.“
Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter soll auch Thema von Rosies nächster One-Woman-Show werden – mit Chelseas ausdrücklichem Einverständnis. Rosie erklärte: „Ich habe Chelsea um ihre Meinung gebeten. Ich habe ihr das Manuskript geschickt und gesagt: ‚Ich möchte unbedingt, dass auch deine Stimme darin vorkommt, oder zumindest das, was ich für deine Stimme halte.‘ Ich glaube, sie ist jetzt bereit dafür.“
Rosie, die außerdem Parker (31), Blake (26), Vivi (23) und den 13-jährigen Clay hat, schilderte den Gefängnisbesuch bereits zuvor in einem Gedicht mit dem Titel ‚Before and After‘, das sie auf ihrer Substack-Seite veröffentlichte. Darin schrieb sie unter anderem: „Ich werde sie bald besuchen. Ich habe versucht, mich darauf vorzubereiten. Ich weiß, dass es schwer werden wird. Aber ich muss es tun. Weil sie mich darum gebeten hat. Zum ersten Mal überhaupt – mit 28 Jahren. Ich kann schwierige Dinge bewältigen. Und sie kann das auch.“
Rosie schrieb weiter, dass Chelseas Nüchternheit ihrer Tochter und ihrer gemeinsamen Beziehung „unglaublich gutgetan“ habe. Vor dem Besuch habe sie Chelsea bereits gewarnt, dass sie vermutlich weinen werde. Sie schrieb: „Ich habe ihr gesagt, dass ich vielleicht weinen werde, wenn ich sie sehe. Dort, in ihrer Gefängniskleidung. Sie antwortete: ‚Warum, Mom? Hier drin ist es gar nicht so schlimm. Ich habe inzwischen Freunde.‘ Das war schwer zu hören, aber zugleich beruhigend. Irgendwie leidet sie nicht. Sie macht das Beste daraus. Sie hält durch.“







