StarsKristin Davis hatte ‚große Angst‘ vor der Mutterschaft, bevor sie Kinder adoptierte

Kristin Davis at And Just Like That premiere - Avalon - May 2025
Kristin Davis hatte 'große Angst' vor der Mutterschaft, bevor sie Kinder adoptierte.
Kristin Davis hatte große Angst, Mutter zu werden.
Der ‚Sex and the City‘-Star adoptierte 2011 Tochter Gemma Rose und 2018 Sohn Wilson. Rückblickend verriet die Schauspielerin, dass sie lange Zeit überzeugt gewesen sei, weder heiraten noch eine Familie gründen zu wollen. Im Gespräch mit Jesse Tyler Ferguson in dessen Podcast ‚Dinner’s on Me‘ erzählte Kristin, die vor allem durch ihre Rolle als Charlotte in der Kultserie bekannt wurde, dass sie vor dem Schritt in die Mutterschaft große Bedenken hatte. Sie sagte: „Ich hatte große Angst. Wirklich große Angst. Deshalb hat es lange gedauert, bis ich diesen Schritt gegangen bin.“
Kristin riet Menschen, die darüber nachdenken, Eltern zu werden, ihre Beweggründe genau zu hinterfragen. Sie erklärte: „Gerade Frauen wird von der Gesellschaft ständig vermittelt, dass sie Mütter werden müssen. Dass sie Mütter werden müssen. Dass sie Mütter werden müssen. Und das hat mich lange Zeit wirklich wütend gemacht.“ Die Vorstellung, dass man erst mit einem Kind vollständig ist, sei einfach falsch, so Kristin. Sie glaube auch nicht, dass jeder Mensch dafür geeignet ist, Eltern zu sein, und finde diesen gesellschaftlichen Druck überhaupt nicht hilfreich. „Wir sollten uns niemals dafür entschuldigen müssen, ehrgeizig zu sein, arbeiten zu wollen, reisen zu wollen, Abenteuer zu erleben oder was auch immer einem wichtig ist. Ich glaube deshalb, dass Frauen sich intensiv damit auseinandersetzen müssen, sich von den Erwartungen der Gesellschaft zu lösen“, findet die Schauspielerin.
Kristins Aussagen folgen auf frühere Geständnisse, in denen sie berichtet hatte, sich ständig schuldig zu fühlen, wenn sie versuchte, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Mit Blick auf die siebenmonatigen Dreharbeiten zur ‚Sex and the City‘-Fortsetzung ‚And Just Like That…‘ erzählte sie, dass sie jedes Wochenende zu ihren Kindern zurückflog. Gegenüber ‚Haute Living Los Angeles‘ sagte sie: „Sieben Monate Drehzeit sind eine lange Zeit. Und ebenso lange versucht man jedes Wochenende hin- und herzufliegen, um seine Kinder zu sehen.“







