StarsKenneth Branagh erinnert sich an feuchtfröhliche Nacht mit Harry-Potter-Stars

Sir Kenneth Branagh - July 2023 - Famous - Oppenheimer UK Premiere
Der Schauspieler blickt auf einen besonderen Abend mit Stars wie Alan Rickman und Maggie Smith zurück.
Kenneth Branagh erlebte eine der „verrücktesten Nächte“ seines Lebens, als er mit den ‚Harry Potter‘-Stars an einer Hotelbar zusammensaß.
Der Schauspieler verkörperte Gilderoy Lockhart im zweiten Film der Reihe, ‚Harry Potter und die Kammer des Schreckens‘. Branagh verriet, dass er die Zeit mit erfahrenen Kollegen wie Richard Harris, Alan Rickman und Maggie Smith sehr genossen habe. Eine bestimmte Nacht ist ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben: Die Schauspielgrößen tranken gemeinsam und erzählten sich Geschichten. Bei einem Auftritt auf dem Edinburgh International Film Festival (EIFF) erklärte Branagh: „Ich hatte eine der großen, privilegierten, verrückten Nächte meines Lebens in einem Hotel außerhalb von Cheltenham. Wir hatten in der Kathedrale von Gloucester gedreht.“
Richard Harris habe dabei als Geschichtenerzähler die Runde unterhalten. Mit am Tisch saßen außerdem Maggie Smith, Alan Rickman, Miriam Margolyes, David Bradley und Branagh selbst – begleitet von einer beträchtlichen Menge Alkohol, von der er allerdings abriet. Branagh hatte zunächst erwartet, nur einige Wochen an dem Film zu arbeiten. Tatsächlich dauerten die Dreharbeiten neun Monate, da es sich um ein gewaltiges Projekt handelte. Der 65-Jährige ergänzte: „Sie gaben mir ein Willkommensschreiben für unsere Welt – es war so groß wie ein Telefonbuch.“
Darin sei praktisch jeder Bereich der britischen Filmindustrie vertreten gewesen, von den verschiedenen Handwerksabteilungen bis hin zu den technischen Teams. Auch die Arbeitsweise mit den jungen Hauptdarstellern beeindruckte Branagh. Während diese ihre Schularbeiten erledigten, wurden ihre Stellvertreter eingesetzt, wobei die Hauptdarsteller erst kurz vor ihrem Einsatz ans Set kamen. Jede Figur sei vollständig nachgebildet worden. „Wenn sie schließlich für ihre 20 Minuten auftauchten, lief alles so ab, wie man es sich vorstellen würde. Es wurden Notizen weitergereicht, Dartpfeile auf Leute geworfen“, berichtete der Brite. „Sie waren vollständig in ihre Figuren und in die Institution des fiktiven Hogwarts eingetaucht – umgeben von der gesamten britischen Filmindustrie.“







