FilmBill Pullman spielt Hugh Hefner

Bill Pullman - Amazon MGM Studios - CinemaCon 2026 Presentation - Getty
Bill Pullman spielt Hugh Hefner.
Bill Pullman übernimmt eine ungewöhnliche Rolle.
Der Schauspieler wird in dem neuen Coming-of-Age-Film ‚Playmates‘ den verstorbenen Playboy-Gründer Hugh Hefner darstellen. Das Projekt markiert zugleich das Regiedebüt von Lorraine Nicholson, die auch das Drehbuch verfasst hat. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 13-jährige Elle. Die Jugendliche betrachtet die berühmte Playboy Mansion beinahe als ihr zweites Zuhause. Während ihrer Zeit auf dem Anwesen lernt sie Anna kennen, eine junge Frau, die unbedingt Playmate des Monats werden möchte. Lily-Rose Depp übernimmt die Rolle der aufstrebenden Schönheit.
Zwischen Elle und Anna entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Während Elle ihrer neuen Bekannten dabei helfen möchte, ihrem Traum von einer Karriere als Playmate näherzukommen, verfolgt Anna ein ganz anderes Ziel für ihre junge Freundin: Sie will Elle dabei unterstützen, endlich ihren ersten Freund zu finden. Neben Pullman und Depp gehört auch Indiana Elle, bekannt aus ‚The Housemaid‘, zur Besetzung. Sie spielt die jugendliche Elle. Nach Informationen von ‚Deadline Hollywood‘ hat Searchlight Pictures die Rechte an dem Film erworben.
Für Lorraine Nicholson ist die Geschichte nicht völlig frei erfunden. Die Tochter von Hollywoodstar Jack Nicholson und dessen ehemaliger Partnerin Rebecca Broussard hat eigene Erfahrungen in die Handlung einfließen lassen. Sie wuchs als Tochter eines berühmten Schauspielers in der Öffentlichkeit auf und kannte das Playboy Mansion aus ihrer Kindheit. Bereits mit dem Kurzfilm ‚Life Boat‘ sammelte Nicholson Erfahrungen hinter der Kamera. Das von ihr geschriebene und inszenierte Werk wurde beim Tribeca Film Festival gezeigt. Mit ‚Playmates‘ folgt nun ihr erster Spielfilm.
In einem Essay für das ‚W Magazine‘ hatte Nicholson zuvor über ihre Jugend in Hollywood geschrieben und Los Angeles als „Welthauptstadt der Statusangst“ bezeichnet. Dabei erinnerte sie sich auch an ihre Besuche im Playboy Mansion und an ihre Freundschaft mit Hugh Hefners Kindern Marston und Cooper. Die Villa habe sie als Kind erstaunlich unbeschwert erlebt. „Es war paradoxerweise ein Ort voller Unschuld“, schrieb Nicholson. Sie sei regelmäßig in der Grotte schwimmen gegangen und habe damals nicht gewusst, „dass dieser Ort nachts eine andere Seite hatte“.







