StarsAdrien Brody: Intensive Theater-Vorbereitung

Adrien Brody - Academy Awards 2025 - Winner - Getty
Adrien Brody hat fast ein halbes Jahr lang allein in einem Hotelzimmer gelebt.
Der Oscar-Preisträger gab letzten Monat sein Broadway-Debüt in ‚The Fear of 13‘, das auf der wahren Geschichte von Nick Yarris basiert, der 22 Jahre lang wegen eines Mordes, den er nicht begangen hatte, in der Todeszelle saß. Um sich in seine Rolle hineinzuversetzen, isolierte er sich fünf Monate lang von seinen Angehörigen und beschränkte seine sozialen Kontakte auf ein Minimum.
Brody – der zuerst in London in dem Stück mitwirkte, bevor es nach New York wechselte – sagte dem Magazin ‚Interview‘: „Es ist natürlich einsam. Aber ich spiele einen Mann, der viel tiefer in dieser Isolation gelebt hat. Was ich erlebe, kratzt nur an der Oberfläche.“ Der 53-jährige Star gab zu, dass die Erfahrung „einsam“ gewesen sei, aber er hielt es für unerlässlich, Nicks Erfahrungen genau wiederzugeben. Er erklärte, dass die emotionale Belastung nicht allein aus der intensiven Zeit der Dreharbeiten entstanden sei, sondern vielmehr aus den Erfahrungen seines bisherigen Lebens. Diese hätten ihm geholfen, sich in die Geschichte und Entwicklung der Figur hineinzuversetzen und zugleich all jene Menschen zu würdigen, die sich in Nicks persönlicher Reise widerspiegelten.
„Fast ein halbes Jahr lang an den meisten Tagen der Woche allein in einem Raum zu leben, ist Teil dessen, was ich in die Arbeit einbringe. Es ist eine seltsame Sache. Für Rollen wie diese muss man gewisse Annehmlichkeiten und Freiheiten opfern. Es ist nicht das erste Mal, dass ich das tue, und es wird auch nicht das letzte Mal sein“, so Brody und fügte hinzu: „Ich glaube, dass dieses Opfer nicht nur zu besserer Arbeit führt, sondern auch zu einer größeren Wertschätzung des Lebens, dazu, mich für eine begrenzte Zeit so sehr wie möglich einzubringen, und dann loszulassen und zu versuchen, ein freudvolleres Leben zu führen.“







