FilmAngelina Jolie erklärt, warum ihr neuer Film ‚Couture‘ sie so berührt

Angelina Jolie - AVALON - Paris - Feb - 2026 - Coutures premiere BangShowbiz
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Angelina Jolie - AVALON - Paris - Feb - 2026 - Coutures premiere

Bang ShowbizBang Showbiz | 17.06.2026, 11:11 Uhr

Die Schauspielerin verrät, was das Besondere an ihrem neuen Film ist, der während Paris Fashion Week spielt.

Angelina Jolie fühlt sich ihrem neuen Film ‚Couture‘ besonders verbunden, weil er von einem „erneuten Wunsch erzählt, das Leben bis zum letzten Atemzug zu leben“.
Die Oscar-Preisträgerin spielt in dem neuen Film der Regisseurin Alice Winocour eine Frau, die während der Paris Fashion Week einen Laufstegfilm produziert, sich gleichzeitig scheiden lässt und erfährt, dass sie an Brustkrebs erkrankt ist.

Jolie ist überzeugt, dass die Themen Hoffnung und Mitgefühl, die der Film behandelt, für das Publikum von großem Wert sein werden. Im Gespräch mit ‚People‘ erklärte sie: „Der Film hat eine Botschaft, von der ich glaube, dass sie den Menschen helfen kann. Er zeigt, wie jeder mit Dingen umgeht, die uns zutiefst menschlich machen. Wenn wir lernen, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und mehr Mitgefühl füreinander aufzubringen, werden wir stärker sein und uns weniger allein fühlen.“

Weiter sagte die Schauspielerin, dass es in dem Film nicht um das Ende ihrer Figur gehe, sondern um einen neu entfachten Lebenswillen. Diese Botschaft spreche sie in ihrer gegenwärtigen Lebensphase sehr an. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich vor fünf Jahren stark genug gewesen wäre, diese Rolle zu spielen – offen zu sein, Vertrauen zu haben, Dinge zu teilen und mich wieder verletzlich zu zeigen“, räumte Jolie ein.

Die Schauspielerin hatte bereits früher erklärt, dass die Krebsgeschichte des Films für sie besonders emotional gewesen sei. Ihre Mutter Marcheline Bertrand starb 2007 an den Folgen von Eierstock- und Brustkrebs. Auch ihre Tante und ihre Großmutter verloren den Kampf gegen die Krankheit. Während der Dreharbeiten trug Jolie sogar die Halskette ihrer Mutter, die ihr Trost spendete. Dem Magazin ‚Variety‘ sagte sie: „Ich fühlte mich sehr verletzlich. Für mich ist es ein unglaublich persönlicher Film. Er wirkte so privat, dass er sich in meinem Kopf fast nicht wie ein Film anfühlt.“