MusikBarry Manilow cancelt Konzert wegen ‚unvorhergesehener Umstände‘

Barry Manilow - NYC Radio City Music Hall 2023 - Avalon
Eigentlich sollte der Sänger am Dienstagabend in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky auftreten.
Barry Manilow hat ein Konzert kurzfristig aufgrund „unvorhergesehener Umstände“ abgesagt.
Der 83-jährige Sänger verschob seinen Auftritt in der Rupp Arena in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky am Dienstagabend (4. August) nur kurze Zeit, bevor er die Bühne betreten sollte. Auf X schrieb er: „Aufgrund unvorhergesehener Umstände wird das heutige Konzert in Lexington verschoben.“ Einen konkreten Grund für die Absage nannte der Musiker nicht.
Ein Sprecher der Rupp Arena erklärte: „Aufgrund unerwarteter und unvorhergesehener Umstände wird das für heute, den 4. August, geplante Barry-Manilow-Konzert in der Rupp Arena verschoben. Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin, sobald dieser bekannt gegeben wird.“ Barry soll am Mittwochabend (5. August) im Heritage Bank Center in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio auftreten.
Der ‚Copacabana‘-Interpret hatte bereits im Februar mehrere Konzerte in Las Vegas sowie den Auftakt seiner Arena-Tournee im Februar und März abgesagt. Auch seine Auftritte im April fielen aus, da er nach eigenen Angaben noch „nicht ganz bereit“ gewesen sei, auf die Bühne zurückzukehren. Hintergrund ist seine Krebsdiagnose: Im Dezember 2025 wurde bei Barry Lungenkrebs im Stadium 1 festgestellt. Die Erkrankung war bei einer MRT-Untersuchung entdeckt worden, nachdem der Künstler wiederholt unter Bronchitis gelitten hatte. Anschließend unterzog er sich einer Lobektomie, bei der ein „krebsartiger Tumor“ aus seiner linken Lunge entfernt wurde.
Drei Monate später gab der ‚Mandy‘-Interpret bekannt, krebsfrei zu sein. Kürzlich erklärte Barry, er habe aufgrund seiner erfolgreichen Musikkarriere nie gedacht, dass Krebs ihn treffen würde. „Das kam für mich überhaupt nicht infrage“, offenbarte er gegenüber der ‚Los Angeles Times‘. Der Grammy-Preisträger erläuterte: „Ich war einfach zu beschäftigt. Ziemlich dumm. Mir wurde klar, dass ich immer derjenige war, der das Sagen hatte – der Bandleader, derjenige, der das Publikum führt. Aber hier hatte ich nichts zu bestimmen.“ Das sei eine wichtige Lektion für ihn gewesen.







