StarsParis Jackson verrät, was ihr vor der Nüchternheit durch schwere Zeiten geholfen hat

Paris Jackson - AVALON - New York - September - 2025 - OFF-WHITE Spring-Summer 2026 runway
Paris Jackson verrät, was ihr vor der Nüchternheit durch schwere Zeiten geholfen hat.
Paris Jackson schreibt der Musik eine entscheidende Rolle dabei zu, ihr während ihrer Suchtprobleme durch schwere Zeiten geholfen zu haben.
Die 28-Jährige lebt seit sechs Jahren nüchtern. Eigene Gefühle kreativ zu verarbeiten, sei für sie schon immer eine große Hilfe gewesen. In der ‚Vogue Beauty Secrets‘-Videoreihe sagte sie: „Das Einzige, was mich durch die schweren Zeiten gebracht hat, bevor ich nüchtern wurde, war die Musik. Als ich dann nüchtern wurde, wurde mir klar: Musik ist wirklich alles. Sie ist wie die Luft, die ich zum Atmen brauche.“
Paris, die Tochter des verstorbenen Michael Jackson und dessen zweiter Ehefrau Debbie Rowe, hatte zunächst gezögert, selbst eine Musikkarriere zu starten, obwohl sie schon früh das Gefühl hatte, dass dies ihre eigentliche Bestimmung sei: „Ich hatte große Angst davor, Musik zu machen. Ich spiele seit meinem 13. oder 14. Lebensjahr Gitarre, habe das aber immer nur als Hobby betrachtet. Anfang 20 dachte ich schließlich: Ich kann das nicht länger unterdrücken. Musik macht mich glücklich, und genau das muss ich tun. Vor allem, weil ich damals all die anderen Dinge, die mich glücklich machen, noch gar nicht entdeckt hatte.“
Auch Klettern, ihre Freundschaften und die Fotografie hätten ihr geholfen, schwierige Phasen ihres Lebens zu überstehen. Vor Kurzem sprach Paris außerdem darüber, dass sie während ihrer Alkoholabhängigkeit ein „sehr nachtragender Mensch“ gewesen sei. Im Podcast ‚Trying Not To Die‘ mit Jack Osbourne erinnerte sie sich daran, wie sie damals über sich selbst dachte: „Ich dachte: ‚Vielleicht bin ich eine Lügnerin, Betrügerin, ein schrecklicher Mensch oder eine Diebin, aber ich habe einen moralischen Kompass. So bin ich erzogen worden.‘ Wenn ich getrunken habe, verschwand dieser moralische Kompass komplett. Dann wurde ich zu einem sehr rachsüchtigen Menschen.“
Sie betonte, dass sie dazu erzogen worden sei, freundlich und mitfühlend zu sein. Ihre Alkohol- und Drogensucht habe es ihr jedoch erschwert, sich entsprechend zu verhalten: „Dieses Verhalten war moralisch wirklich hässlich. Ich wurde dazu erzogen, freundlich zu sein. Nicht unbedingt nett, sondern mitfühlend. Menschen freundlich zu begegnen, ihnen in die Augen zu schauen, den Kellner nach seinem Namen zu fragen und ihn später auf den Beleg zu schreiben, solche kleinen Gesten. Es geht einfach darum, wie man andere behandelt.“
Mehr als zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit Paris Jackson im Alter von 17 Jahren erstmals professionelle Hilfe wegen ihrer Suchterkrankung in Anspruch nahm. Rückblickend erkannte sie viele Warnsignale bereits in ihrer Kindheit: „Ich habe mich schon lange selbst verletzt, bevor ich überhaupt das erste Mal Alkohol getrunken oder Drogen genommen habe. Außerdem hatte ich schon als Kind ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zu Essanfällen. Da war immer dieses ständige Greifen nach etwas außerhalb von mir selbst. Dieses Verhalten sehe ich heute vor allem bei anderen Suchtkranken.“







