StarsBrigitte Bardots Witwer wütend über ‚respektlose‘ Auktion

Brigitte Bardot, circa 1965 - Avalon
Brigitte Bardots Witwer ist wütend über die 'respektlose' Auktion.
Bernard d’Ormale, der Witwer der im vergangenen Jahr verstorbenen französischen Schauspielikone Brigitte Bardot, findet deutliche Worte für den geplanten Verkauf persönlicher Gegenstände seiner Ehefrau.
Er bezeichnet die Auktion als „respektlos“ und „skandalös“. Bardot starb im Alter von 91 Jahren nach einem geheim gehaltenen Kampf gegen Krebs. Nach ihrem Tod wurde ihr Nachlass zwischen ihrer Tierschutzstiftung und ihrem einzigen Sohn Nicolas-Jacques Charrier aufgeteilt. Nun sollen zahlreiche persönliche Besitztümer aus ihren Häusern in Saint-Tropez und Paris versteigert werden. Der Erlös kommt sowohl Charrier als auch der Stiftung zugute. Für d’Ormale ist diese Entscheidung dennoch nicht nachvollziehbar. Im Gespräch mit der französischen Zeitung ‚Nice-Matin‘ erklärte er: „Das sind persönliche Gegenstände. Warum veranstaltet man diesen Verkauf? Für die Tiere? Das ist ein Witz und respektlos gegenüber Brigittes Andenken.“
Nach Ansicht des Witwers hätten die Gegenstände stattdessen aufbewahrt werden können. „All das hätte für den Tag aufgehoben werden können, an dem die Menschen La Madrague besuchen können“, sagte er und fügte hinzu: „Es ist skandalös, sie auf diese Weise völlig auszuräumen.“ Auch für seine eigene Lebensgeschichte sieht d’Ormale Probleme. Sollte eines Tages das gesamte Inventar verkauft werden, könne er möglicherweise nicht mehr nachweisen, welche Gegenstände Bardot gehörten oder Teil seines privaten Lebens waren. Er ist überzeugt: „Brigitte hätte diesem Verkauf sicherlich nicht zugestimmt.“ Zugleich betonte d’Ormale, dass er selbst seiner Frau gegenüber erklärt habe, nichts aus ihrem Testament erhalten zu wollen. Trotzdem fühlt er sich inzwischen aus dem gemeinsamen Zuhause in Saint-Tropez verdrängt. „Ich war derjenige, der ihr gesagt hat, dass ich überhaupt nichts haben möchte“, erklärte er. „Ich habe dort 35 Jahre gelebt und jetzt werde ich hinausgeworfen – können Sie das glauben?“
Die von dem Auktionshaus Millon organisierte Versteigerung findet am Montag, dem 22. September 2026, in Paris statt. Angeboten werden unter anderem Möbel, Kleidung, Schuhe und Schmuck. Hinzu kommen Küchenutensilien, Le-Creuset-Töpfe, Feuerzeuge, klassische Gitarren, Bardots Fahrrad und ihre manuelle Schreibmaschine, auf der sie ihre Autobiografie verfasst haben soll. Frank Guillou, der viele Jahre als Bardots Sekretär tätig war, sieht in den Gegenständen Erinnerungsstücke mit persönlichem Wert. „Jeder angebotene Gegenstand trägt die Spur einer Begegnung, einer Tätigkeit, eines glücklichen Moments oder einer Lebensphase“, sagte er. Sie erzählten sowohl die Geschichte der Frau als auch die der Legende. Cécile Dupuis von Millon verteidigte die Auktion. Sie erklärte, der Verkauf richte sich an Menschen, die weiterhin mit Bardots Andenken verbunden seien und ihr Anliegen unterstützten. „Es sind Tierfreunde und gleichzeitig Brigitte-Bardot-Fans“, sagte sie. Der Auktionssaal werde voller Bewunderer sein.







