19.01.2020 19:47 Uhr

Dschungelcamp: Die krassesten Nervensägen aller Staffeln

Fotos: RTL Now & Patrick Hoffmann & TVNOW / Stefan Menne

Das Dschungelcamp bei RTL ist immer auch eine echte Charakterprobe. Wie zeigt sich jemand, wenn er an seine Grenzen geht? Ist er oder sie stark und beißt die Zähne zusammen oder wird offen Angst gezeigt und rumgenörgelt ?

Hier sind Kandidaten aus den vorangegangenen Staffeln von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, die uns mehr oder weniger auf die Nerven gegangen sind. Von vielen unnötigen Heul-Attacken über unangebrachtes Macho-Gehabe bis hin zu würdelosen Zickereien: Wir haben die Schlimmsten der schlimmen Kandidaten des RTL-Pritschenlagers zusammengefasst.

Dschungelcamp: Die krassesten Nervensägen aller Staffeln

Foto: RTL

Helena Fürst

Die einstige RTL-Anwältin der Benachteiligten quengelte, war kaum bereit im Team zu arbeiten und schob die Schuld immer anderen zu. Helena Fürsts negative Grundeinstellung war oft Stimmungskiller in der 10. Staffel im Jahr 2016. Dann waren da noch ihre unnötigen Reibereien mit Mitstreiter Thorsten Legat, der die 45-Jährige unter anderem als „Furzfrau“ beleidigte. Trotzdem erreichte der Doku-Soap-Star („Helena Fürst: Anwältin der Armen“) den vierten Platz.

Erst dieses Jahr forderte die staatlich anerkannte Betriebswirtin eine Revanche, da sie das Gefühl hat, ihr Rausschmiss wurde durch Sonja Zietlow verursacht.

Dschungelcamp: Die krassesten Nervensägen aller Staffeln

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius

Georgina Fleur

Wenn schon Giulia Siegel sie zur „Dschungelcampzicke“ 2013 ausruft, dann ist es ernst. Die 29-Jährige schrie und heulte schon bei ihrer ersten Dschungelprüfung und es wurde nicht besser. Immer wieder musste Georgina Bülowius – wie sie bürgerlich heißt –  Dschungelprüfungen absolvieren.

Sie wurde für ihre ziemlich vorlaute Art so oft bestraft, dass sie mit sieben Prüfungen sogar den damaligen Rekord für die meisten Dschungelproben übertrumpfte. Die Ex-Bachelor Teilnehmerin schaffte es dann immerhin bis Platz sechs in der 7. Staffel. Danach zischte sie mal schnell ab nach Ischl zum Skifahren, anstatt ihre Mietschulden in Höhe von mehreren tausend Euro abzuzahlen, wie sie im ‚Bild‘-Interview verriet. Wie sympathisch!

Dschungelcamp: Die krassesten Nervensägen aller Staffeln

Foto: RTL/Stefan Menne

Giselle Oppermann

In der letzten Staffel nervte uns Gisele Oppermann (32) gewaltig. Mit ihrem ständigen Geheule und der weinerlichen Stimme machte es die Ex- GNTM- Kandidatin allen im Camp schwer. Nicht nur, dass sie viel weinte, sie brachte gleichzeitig fast keine Sterne ein und die Campbewohner musste hungern.

Die Zuschauer meinten es 2019 auch gar nicht gut mit ihr und schickten sie ständig in die Prüfung. Bis das Mädel dann doch irgendwann mal die Zähne zusammenbiss und einen Test halbwegs gut meisterte, verging einige Zeit. Und dann war sie auch schon raus. Zu sage und schreibe neun Prüfungen musste sie antreten und kam trotzdem nur auf Platz 9.

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Foto: RTL/Stefan Menne

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Giulia Siegel

Elf Jahre ist es her, dass uns Schlagerstar-Töchterchen Giulia Siegel (45) in der vierten Staffel des Dschungelcamps 2009 auf den Geist ging. In der vierten Staffel war sie die Camp-Zicke, die sich ständig mit den Anderen zanken musste. Geheult wurde natürlich auch.

Als sie dann nach stundenlangem Aufenthalt in der Telefonzelle verkündete, dass sie wegen angeblicher Rückenschmerzen austreten wolle, war Erleichterung zu vernehmen. Damit belegte sie sogar den fünften Platz in der vierten Staffel. Selbst Moderatorin Sonja Zeitlos betitelte Giulia als eine der schlimmsten Dschungelzicken der vergangenen Jahre.

Dschungelcamp: Die krassesten Nervensägen aller Staffeln

Foto: RTL/Stefan Menne

Larissa Marolt

Mit Aussagen wie: „Selbst die Ureinwohner haben mehr als wir haben“, zeigte sich Larissa Marolt während der 8. Staffel 2014 nicht besonders viel Einfühlungsvermögen. Ständig war die 27-Jährige mit dem Nerven am Ende: „Wenn ich mir das Genick breche, verklage ich RTL.“

Weil sie Angst vor Spinnen hat versucht sie in den Betten anderer Bewohner unterzukommen, was nicht gut ankommt. Sie fühlte sich auch oft allein gelassen:„Verschwinde! Weg! Lasst mich in Ruhe! Alle!“.

Bei den ersten sechs Prüfungen meckerte sie was das Zeug hielt. Weigerte sich etwa pürierten Anus eines Buschschweins zu essen oder heulte einfach nur rum. Von den anderen Campbewohnern musste sie sich oft Gemeinheiten anhören und sogar auch antun lassen, denn Winfried Glatzeder rutschte sogar einmal die Hand aus, als sie glibrigen Schleim an ihm abwischen wollte.

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Foto: RTL/Stefan Menne

Michael Wendler

Weil er immer schwächer werde und zudem noch Angst vor Keimen im Camp habe, rief der einstige Schlagerkönig Michael Wendler (47) schon am vierten Tag der 8. Staffel 2015: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ und wurde somit Letzter. Gott, wie peinlich!

Wer hätte gedacht, dass es im australischen Dschungel Keime geben könnte? Die anstehenden Konzerte, die sein Lebensunterhalt wären, verlangten seine volle Gesundheit.  Und jeder, der den Oberkörper von Herrn Wendler sehen durfte, weiß – gesund war das nicht. Noch schlimmer war, dass der Wendler während der laufenden Staffel wieder reingewählt werden wollte!

Hoffentlich plaudert Noch-Ehefrau Claudia Norberg dann im Dschungelcamp 2020 etwas aus dem Nähkästchen.

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Foto: RTL/Stefan Menne

Mola Adebisi

Sympathien konnte Larissa Marolt sammeln, als sie 2014 mit Mola Adebisi in die Prüfung geschickt wurde und er das österreichische Model auf dünnen Balken in mehreren Meter Höhe und verbundenen Augen Anweisungen geben musste. Larissa blieb cool, während Mola total versagte. Schlimmer war noch, dass sich der Ex-MTV-Moderator danach als alleiniger Brotgewinner der Prüfung darstellte. In Larissas achter Prüfung gab er nach einer Weile Stromschläge und Insektenregen auf, womit Larissa nicht gerechnet hatte . Danach machte sie ihm klare Ansagen, dass Aufgeben nach acht aufeinanderfolgenden Prüfungen nie für sie infrage kam. Hinterher stellte Mola sie im Camp bloß: „Die Frau brachte mich schon im Vorfeld an meine Grenzen“, jammerte der damals 40-Jährige. So ein Verhalten ist einfach super inakzeptabel. Das fanden auch die Zuschauer und voteten ihn auf den achten Platz.

Dschungelcamp: Die krassesten Nervensägen aller Staffeln

Foto: RTL

Peter Bond

Der Ex-Erotikdarsteller und Fernsehmoderator Peter Bond (heute 66) konnte bei Dschungelprüfungen im Jahr 2009 in der vierten Staffel auch nicht glänzen, wobei er hinterher noch prahlte mit Aussagen wie: „Das war ’ne extrem schwierige Nummer. Das war ’ne Nummer für Bond. Ihr hättet das alle nicht geschafft. Um es kurz zu machen: Ich habe einen Stern.“ Während seiner letzten Prüfung ging der Ex- „Glücksrad“-Moderator verbal auf Sonja Zietlow los, die ihn anspornte ein Straußen-Embryo schneller kauen. Der ehemalige Star floppte nicht nur in den Prüfungen, die Zuschauer wollten ihn nur auf dem neunten Platz von insgesamt zehn Teilnehmern sehen. 

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Oliver Walterscheid/Starpress

Sarah Knappik

Nicht häufig kam es vor, dass mehrere Leute das Dschungeltelefon besetzten und forderten, dass ein Kandidat gehen soll. „Model“ Sarah Knappik („Ich hab vor nichts Angst, außer der Toilette“) zog in der 5. Staffel 2011 in den Dschungel und entschloss sich scheinbar alle Bewohner so zu tyrannisieren, dass sie am Ende ganz allein dastehen würde.  Sich darüber zu beschweren, dass sie weniger zu essen bekam als ihre fleischessenden Mitbewohner, war schon genug um einen Streit mit dem restlichen Camp anzufangen. Dass Camp-Kollege Jay Khan in einer Dschungelprüfung einen Teil ihrer ekelerregenden Portionen aß,  scheint ihr gleichgültig gewesen zu sein: „Du hättest es ja ablehnen können“, sagte Sarah erregt.

Vollkommen unverständlich ist für sie Mathieu Carrières Aussage: „Merkst du nicht, dass du acht erwachsenen Leuten auf die Nerven gehst?“, worauf sie „Ja, da kann ich ja nix für“ für eine angemessene Antwort hält. Später bat Carrière sie auch noch auf Knien das Camp zu verlassen. Sein Wunsch ging am 24. Januar in Erfüllung, denn die 24-Jährige verließ freiwillig das Camp und landete so auf dem achten Platz.

Zurückgelassen hat sie legendäre Sprüche, die bis heute nachhallen: „Das war die schwierigste Dschungelprüfung von allen, auch von allen, die noch kommen.“ Oder: „Every good things are five!“ Und ihre Übersetzung von „Ich bekomme keine Luft!“: „My air was away“.