MusikGegen KI-Imitationen: Taylor Swift lässt Stimme und Aussehen markenrechtlich schützen

Taylor Swift - Miami Hard Rock Stadium on August 18, 2018 - Getty BangShowbiz
Taylor Swift - Miami Hard Rock Stadium on August 18, 2018 - Getty BangShowbiz

Taylor Swift - Miami Hard Rock Stadium on August 18, 2018 - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 28.04.2026, 18:00 Uhr

Taylor Swift hat formelle Schritte unternommen, um ihre Identität vor der wachsenden Welle von Imitationen durch künstliche Intelligenz zu schützen.
Sie hat drei neue Markenanträge in den USA eingereicht, die sowohl ihre Stimme als auch ihr Erscheinungsbild abdecken sollen. Die von der Firma TAS Rights Management der 36-jährigen Pop-Ikone eingereichten Dokumente umfassen einen Antrag mit einem Foto von Swift während ihrer rekordbrechenden ‚Eras Tour‘ sowie zwei separate Anträge, die sich auf kurze Audioclips beziehen, in denen sie sich selbst vorstellt, während sie ihr aktuelles Album ‚The Life of a Showgirl‘ bewirbt, wie ‚Variety‘ berichtet.

Dieser Schritt signalisiert eine deutliche Verschärfung darin, wie große Künstler versuchen, sich vor dem Missbrauch durch KI zu schützen, der in den vergangenen Jahren in sozialen Medien stark zugenommen hat. Swift befand sich wiederholt im Zentrum KI-getriebener Fälschungen – von manipulierten expliziten Bildern bis hin zu einem gefälschten politischen Clip, der fälschlicherweise zeigte, wie sie Donald Trump unterstütze.

Ihre Entscheidung folgt einem ähnlichen Schritt Anfang dieses Jahres durch Schauspieler Matthew McConaughey, der als erste große prominente Person Markenrecht nutzte, um seine Stimme und sein Aussehen vor KI-Manipulation zu schützen.

Laut dem Antrag zeigt das Bild, das Swift ausgewählt hat, um ihr Erscheinungsbild zu repräsentieren, sie auf der Bühne, „wie sie eine pinke Gitarre hält, mit einem schwarzen Gurt und einen mehrfarbigen, schillernden Body mit silbernen Stiefeln trägt“. Das Bild wurde als Promotion für ihren Disney+-Konzertfilm zur ‚Eras Tour‘ verwendet. Die beiden Audio-Marken umfassen Swift mit den Aussagen „Hey, ich bin Taylor“ und „Hey, ich bin Taylor Swift“, die auf Spotify und Amazon Music während der Veröffentlichung des Albums ‚The Life of a Showgirl‘ verwendet wurden. Sollten die Marken genehmigt werden, würden sie ihr zusätzliche rechtliche Möglichkeiten geben, gegen KI-generierte Stimmklone vorzugehen, die ihre Sprechweise nachahmen oder ihre Einleitungen ohne Erlaubnis verwenden.