MusikJack Harlow liest seine Albumkritiken – aber warum?

Jack Harlow - premiere of "The Instigators - Apple TV - Getty BangShowbiz
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Jack Harlow - premiere of "The Instigators - Apple TV - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 21.09.2026, 11:00 Uhr

Jack Harlow weiß genau, was über seine Musik geschrieben wird und schaut sich die Reaktionen auf seine eigenen Alben durchaus an.
Der 28-jährige Rapper veröffentlichte in diesem Jahr sein aktuelles Album ‚Monica‘ und gibt offen zu, dass ihn die Meinung anderer interessiert. Im Gespräch mit ‚People‘ erklärte Harlow, warum er sich den Kritiken nicht grundsätzlich entzieht. „Ich werde etwas lesen“, sagte der Musiker. Ihm sei bewusst, dass Menschen nach Anerkennung suchten und deshalb wissen wollten, wie andere über ihre Arbeit denken. Gleichzeitig versuche er, sich nicht zu sehr davon abhängig zu machen. „Wir alle wollen geliebt werden, also schaut man nach, was die Leute sagen. Aber ich versuche, einfach bei den Menschen zu sein, mit denen ich es gemacht habe, und bei den Menschen, die ich liebe und die mir wichtig sind.“

Auch seine kürzlich beendete Tour zu ‚Monica‘ habe ihm dabei geholfen, mehr Vertrauen in das eigene Werk zu entwickeln. Für Harlow war es besonders wichtig, die neuen Songs nicht nur im Studio, sondern unmittelbar vor seinem Publikum zu erleben. „Dieses Album war in gewisser Weise ein Wendepunkt für mich. Deshalb musste ich damit auf Tour gehen, die Fans die Songs mitsingen hören und die Bestätigung bekommen, dass die Menschen sie mögen“, erklärte er. Diese Erfahrung sei für ihn „unglaublich bestärkend“ gewesen.

Seine selbstständige Arbeitsweise führt Harlow unter anderem auf sein persönliches Umfeld zurück. Gegenüber ‚The Fader‘ betonte er, dass seine Eltern, Freunde und andere Menschen in seinem Leben ihn auf dem Boden hielten und gleichzeitig darin bestärkten, seinen eigenen Weg zu gehen. Dadurch könne er seiner musikalischen Vision vertrauen. Für Harlow steht dabei vor allem Authentizität im Mittelpunkt. „Bevor meine Musik großartig sein kann, soll sie sich für mich erst einmal nach mir anfühlen. Ich möchte ich selbst sein. Die Leute sollen mich hören und denken: ‚Das ist er.‘ Genau diese Unabhängigkeit versuche ich zu bewahren.“

Auch seine Heimatstadt Louisville habe ihn musikalisch geprägt. Hip-Hop sei dort seit Langem fest verankert. Als Beispiele nannte Harlow Künstler wie Nappy Roots und Static Major. Louisville könne zwar nicht mit den größten Musikzentren des Landes mithalten, habe aber gerade deshalb eine eigene Identität entwickelt. Die Lage im Süden der USA und die Position mitten im Land sorgten zudem dafür, dass unterschiedliche regionale Einflüsse zusammenkämen. Für Harlow macht genau diese Mischung den besonderen Charakter seiner Heimat aus.