StarsJennifer Garner meldet sich bei alten Freunden: ‚Ich glaube, ich bin eine Weile verschwunden‘

Jennifer Garner - Peacock's "The Five Star Weekend" Premiere - Getty BangShowbiz
Jennifer Garner - Peacock's "The Five Star Weekend" Premiere - Getty BangShowbiz

Jennifer Garner - Peacock's "The Five Star Weekend" Premiere - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 27.08.2026, 10:00 Uhr

Jennifer Garner meldet sich bei alten Freunden.

Jennifer Garner hat offen darüber gesprochen, wie sehr sie der plötzliche Ruhm zu Beginn ihrer Karriere überfordert hat.
Die 54-jährige Schauspielerin wurde durch ihre Hauptrolle als Sydney Bristow in der Spionageserie ‚Alias‘ einem Millionenpublikum bekannt. Der Erfolg brachte jedoch nicht nur berufliche Chancen, sondern veränderte auch ihr Privatleben und ihre Freundschaften. Im Podcast ‚Aspire with Emma Grede‘ blickte Garner auf die Jahre zwischen 2001 und 2006 zurück. An vieles könne sie sich heute kaum noch erinnern, weil die Dreharbeiten äußerst intensiv gewesen seien. Mit etwas Abstand sei ihr jedoch bewusst geworden, wie überfordert sie damals gewesen sei. „Man verliert ein paar Jahre seines Lebens, wenn man berühmt wird“, erklärte Garner. Der plötzliche Wechsel in ein Leben unter öffentlicher Beobachtung habe sie dazu gezwungen, sich neu zu orientieren. Garner bemerkte irgendwann, dass manche Freundschaften während dieser turbulenten Phase auf der Strecke geblieben waren. „Du musst dich neu ausrichten. Du musst dich selbst wiederfinden“, sagte sie. Erst später habe sie zurückgeblickt und sich gefragt: „Moment, was ist mit dieser Freundschaft passiert?“ Ihre Erkenntnis: Sie selbst habe sich zurückgezogen.

Zunächst habe sie sich dafür beinahe geschämt. Mittlerweile könne sie die damalige Situation jedoch mit größerer Distanz betrachten und Verantwortung dafür übernehmen. Deshalb habe sie sich bei früheren Freunden gemeldet. „Ich glaube, ich bin da eine Weile verschwunden“, habe sie ihnen sinngemäß erklärt. Mit einem Lachen fügte sie hinzu: „Es ist 20 Jahre her, aber hallo. Wie geht’s dir? Was hast du so gemacht?“ Die Anpassung an das Leben als prominente Schauspielerin habe zwar einige Zeit gedauert. Die Arbeit an ‚Alias‘ selbst verbindet Garner dagegen bis heute mit besonders schönen Erinnerungen. Sie habe die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen geliebt – darunter Ron Rifkin, Michael Vartan und Victor Garber sowie Serienmacher J.J. Abrams. „Die Zeit am Set war die glücklichste Zeit, die ich je hatte“, erinnerte sie sich. Erst kürzlich habe sie wieder mit beinahe allen Mitgliedern des Ensembles Kontakt gehabt.

Wie belastend der Ruhm für sie tatsächlich war, hatte Garner bereits 2018 im Gespräch mit ‚CBS Sunday Morning‘ beschrieben. Berühmt und wiedererkannt zu werden, sei für sie „erschreckend und schockierend“ gewesen. Zeitweise hätten ständig mehrere Fahrzeuge vor ihrem Haus gestanden, an Wochenenden sogar bis zu 15 oder 20. „Ich spüre den Stress wirklich“, sagte sie damals und erklärte, dass sie beim Erzählen darüber beinahe weinen müsse. Besonders schwierig empfindet Garner bis heute die öffentliche Beobachtung ihres Privatlebens. Die Schauspielerin, die mit ihrem Ex-Mann Ben Affleck drei Kinder hat, sprach über den Druck, der durch Spekulationen über Beziehungen entstehen kann. Gerüchte könnten ihrer Ansicht nach sogar zusätzliche Probleme verursachen. „Wenn die Boulevardmedien entscheiden, dass es Ärger gibt, kann das Ärger erzeugen“, sagte sie. Das eigentlich Schwierige sei jedoch nicht, dass andere Menschen davon erfahren, sondern die persönlichen Krisen selbst durchzustehen. Garner habe deshalb gelernt, konsequenter Grenzen zu ziehen. „Ich musste mir wirklich eingestehen: Das ist nicht gesund. Niemand sollte Bilder von sich sehen müssen, die Paparazzi aufgenommen haben“, erklärte sie.