StarsJeremy Renner dachte nach Unfall über Karriereende nach

Jeremy Renner - Red Sea International Film Festival 2024 - Getty
Jeremy Renner dachte nach dem Unfall über sein Karriereende nach.
Jeremy Renner hätte nach seinem schweren Schneepflug-Unfall beinahe die Schauspielerei aufgegeben.
Der Star aus ‚Mayor of Kingstown‘ erlitt im Januar 2023 mehr als 30 Knochenbrüche, eine Leberverletzung sowie einen kollabierten Lungenflügel, nachdem er von seinem eigenen Schneefahrzeug überrollt worden war. Da er selbst davon ausgeht, sein Leben lang in der Rehabilitation zu bleiben, habe es Momente gegeben, in denen er sich gefragt habe, ob er sich künftig nur noch auf seine Genesung konzentrieren sollte. Letztlich entschied sich der 55-Jährige jedoch dagegen und kehrte vor die Kamera zurück: eine Entscheidung, die er heute positiv bewertet. Gegenüber ‚Fox News Digital‘ sagte er: „Ich werde mein Leben lang in der Rehabilitation sein. Ich denke, das geht über die Schauspielerei hinaus. Ich wollte fast nicht mehr zur Schauspielerei zurückkehren, weil ich mich so sehr auf das echte Leben konzentrieren musste. Auf nicht-fiktionale Dinge. In die Fiktion zurückzugehen war etwas schwierig, aber ich bin froh, dass ich wieder dabei bin.“
Der Schauspieler, der gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sonni Pacheco eine 13-jährige Tochter namens Ava hat, habe sein Leben seit dem Unfall stark vereinfacht. Er erklärte: „Mit meiner Familie zusammen sein, jeden Tag besser werden und Gutes tun und so viel wie möglich für andere geben. So möchte ich mein Leben seit dem Unfall führen.“
Auch medizinisch setzt Renner auf neue Ansätze. Er beschäftigt sich derzeit unter anderem mit Rotlichttherapie und Sauerstoffbehandlungen. „Es gibt viele gute Entwicklungen“, erklärte er. Zudem seien Peptidtherapien hilfreich für den Hormonhaushalt im Alter. Diese Methoden seien nicht nur nach Unfällen relevant, sondern allgemein Teil des Älterwerdens. Für ihn spielten sie jedoch eine wichtige Rolle bei der Heilung von Gewebeschäden und den Folgen der zahlreichen Verletzungen.
Neben der körperlichen Behandlung betont Renner auch die Bedeutung der mentalen Einstellung: Diese Maßnahmen mache er bewusst gern, da sie ihn langfristig begleiten würden. Bereits zuvor hatte der Schauspieler im Gespräch mit ‚The Guardian‘ seinen Genesungsprozess beschrieben und dabei Willenskraft als entscheidenden Faktor genannt. Er habe seinen Körper regelrecht „überredet“, weiterzumachen, während sein Geist gegen große Widerstände angekämpft habe. Gleichzeitig habe ihn auch die Verantwortung gegenüber Freunden und Familie motiviert, unter anderem die Aussicht, gemeinsam wieder Skifahren zu gehen.







