Es gibt noch mehr als Marvel„Mission: Impossible“ & Co.: Diese Filme hält 2023 für uns bereit

Lange hat es gedauert: 2023 kehren Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team für die siebte "Mission: Impossible" zurück. (stk/spot)
Lange hat es gedauert: 2023 kehren Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team für die siebte "Mission: Impossible" zurück. (stk/spot)

© 2018 Paramount Pictures. All rights reserved.

SpotOn NewsSpotOn News | 02.01.2023, 11:49 Uhr

Fliegender Wechsel: Gerade endet das Kinojahr 2022 mit einem "Avatar"-Knall, da startet das kommende vergleichbar vielversprechend. Für "MI:7" und "Oppenheimer" ist jedoch noch etwas Geduld gefragt.

Das Kinojahr 2022 neigt sich dem Ende entgegen, „Avatar: The Way of Water“ hat noch einmal jede Menge frisches Blockbuster-Gefühl auf die Leinwand geschwappt – schon wundern sich eingefleischte Filmfans, was die kommenden zwölf Monate für sie bereithalten. Die Antwort: Jede Menge, auch abseits des allgegenwärtigen Marvel-Kosmos‘.

Januar

Mit „The Banshees Of Inisherin“ kommt am 5. Januar ein kongeniales Trio zurück. Unter der Regie von Martin McDonagh (52) hatten Colin Farrell (46) und Brendan Gleeson (67) bereits in „Brügge sehen… und sterben“ ein schräges Meisterwerk abgeliefert, ähnlich bizarre wie liebenswerte Figuren hält der neueste Streich der drei bereit, der auf einer märchenhaften Insel zu Zeiten des irischen Bürgerkriegs spielt.

Ein weiteres eingespieltes Team findet sich bei „Operation Fortune“ ebenfalls ab 5. Januar. Nach „Cash Truck“ schickt darin Guy Ritchie (54) einmal mehr Ein-Mann-Abrissbirne Jason Statham (55) in den Kampf – dieses Mal als MI6-Agent. Und wie schon in Ritchies „The Gentlemen“ darf sich auch Hugh Grant (62) wieder von seiner schmierigen Seite zeigen.

In „Babylon – Im Rausch der Ekstase“ verfrachtet „La La Land“-Oscar-Regisseur Damien Chazelle am 19. Januar Brad Pitt und Margot Robbie in die wilden 1920er-Jahre Hollywoods. Eine spannende, wie zukunftsträchtige Ära, in der Tonfilme zunehmend die Stummfilme ersetzen und die Traumfabrik für immer veränderte.

Februar

Bis zum 9. Februar dauert es 2023, ehe der erste Marvel-Streifen erscheint. Mit „Ant-Man and The Wasp: Quantumania“ geht Paul Rudd auf sein drittes Solo-Abenteuer als winzig kleiner oder Hochhaus-großer Superheld. Natürlich nicht fehlen dürfen Evangeline Lilly, Michael Douglas – und eine brandneue Bedrohung.

Ein letztes Mal die Hüllen fallen lässt Channing Tatum ab dem 9. Februar, wenn Steven Soderberghs „Magic Mike’s Last Dance“ in den Kinos anläuft. Eine höhere Sixpack-Dichte als im dritten Streich der Stripper-Reihe findet sich wohl im ganzen kommenden Jahr nicht mehr.

Top oder Flop? Am 16. Februar startet M. Night Shyamalans neuer Film „Knock At The Cabin“ mit Dave Bautista. Der erste Trailer zu dem mysteriösen Apokalypsen-Film war schon sehr stimmungsvoll, aber das war bei Shyamalan-Streifen fast immer der Fall. Prädikat: Wundertüte.

März

Zum ersten Mal ohne die Unterstützung von Rocky wird Michael B. Jordan als Titelfigur in „Creed III“ in den Ring steigen müssen. Ivan Dragos Sohn Viktor (Florian Munteanu) konnte er im Film zuvor besiegen, nun wartet mit Damian „Dame“ Anderson (Jonathan Majors) ein weiterer Kontrahent auf ihn, der eng mit seiner Vergangenheit verwoben ist – er ist ein ehemaliger Freund von Adonis, der jahrelang im Knast saß.

Der 23. März wird für Nintendo-Fans ein wichtiger. Zumindest für die, die sich Filme gerne im Original anschauen. Denn im Animationsfilm „Super Mario Bros.“ spricht erstmals Hollywood-Star Chris Pratt den Klemptner mit Pilz- und Schildkröten-Aversion. Prinzessin Peach wird übrigens von Anya-Taylor Joy vertont, Widersacher Bowser von Jack Black!

Auf gänzlich andere Weise auf die Mütze gibt es ebenfalls ab dem 23. März in „John Wick: Kapitel 4“. Wie der Titel schon sagt, steht der nunmehr vierte Rachefeldzug von Keanu Reeves an. Dieses Mal seine Finger im Spiel hat Laurence Fishburne als der Bowery King, Martial-Arts-Ikone Donnie Yen ist ebenfalls mit von der Partie.

Zum sechsten Mal ertönt ab dem 30. März ein „Scream“. Mit dem neuesten Messerstreich von Ghostface macht die Slasher-Reihe das halbe Dutzend voll. Doch ob das einst innovative Horror-Franchise das überlebt? Von der Urbesetzung ist nur noch Courteney Cox übrig geblieben, Neve Campbell konnte sich Berichten zufolge nicht mehr einig werden mit den Machern.

April

Nicolas Cage als Graf Dracula, König der Vampire? Allein die Prämisse von „Renfield“ reicht aus, um das Kinoticket für den 20. April vorzubestellen. Wie der Titel schon sagt, dreht sich der Film aber zentral um Draculas geisteskranken Gehilfen, gespielt von Nicholas Hoult.

Am 27. April düsen die „Guardians of the Galaxy“ zu ihrem dritten Abenteuer abseits der Avengers. Neben den wohlbekannten wie liebgewonnenen Figuren um Groot und Star Lord (Chris Pratt) stößt dieses Mal unter anderem Will Poulter als mysteriöser Adam Warlock zur Gruppe.

Mai

Im Mai sind Bleifüße und Flossen gefragt. Mit „Fast X“ geht die stetig absurder werdende „Fast & Furious“-Reihe am 18. Mai in seine zehnte Ausgabe. Neuester Familienzuwachs von Dom Toretto aka Vin Diesel ist „Aquaman“-Star Jason Momoa, zum Inhalt, sofern es überhaupt einen geben wird, ist noch nichts bekannt.

„Arielle, die Meerjungfrau“ setzt ab dem 25. Mai den Trend von Realverfilmungen beliebter Disney-Zeichentrickfilme fort. Der Film sorgte im Vorfeld für eine traurige wie unwürdige Debatte als bekannt wurde, dass Arielle mit der Afro-Amerikanerin Halle Bailey besetzt wurde. Davon ungeachtet bleibt zu hoffen, dass der Klassiker eine bessere Neuauflage als zuletzt „Pinocchio“ spendiert bekommt.

Juni

„Spider-Man: A New Universe 2 – Across The Spider Verse“ ist der zweite Teil der hochgelobten Animationsausgabe der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft. Nicht Peter Parker, sondern Miles Morales steckt darin unter der Maske. Der Film für Groß und Klein startet am 1. Juni

Ebenso Hollywood-reif wie der Film selbst werden langsam die Dramen um „The Flash“-Star Ezra Miller. Trotz dessen Eskapaden hielt Warner an ihm und dem Film fest, der am 22. Juni in die Kinos kommen soll. Es handelt sich dabei um den ersten Solofilm für den überschallschnellen Superhelden aus dem DC-Universum, in „Justice League“ durfte er bereits an der Seite von Batman, Superman und Wonder Woman kämpfen.

Lange hat es gedauert, doch am 29. Juni soll sich nun endlich Harrison Ford in „Indiana Jones 5“ zurück auf die Leinwand schwingen. Mit mehr Erfolg als in Teil vier von 2008? Zumindest der Cast, der Altstar Ford zur Seite gestellt wird, lässt leise hoffen: „Fleabag“-Ikone Phoebe Waller-Bridge und Mads Mikkelsen, der eigentlich immer zu überzeugen weiß, sind mit dabei.

Juli

Statt Sommerloch gibt es auch im Juli Blockbuster satt. Beispiel gefällig? Mit gefühlt einer Ewigkeit Verspätung kommt „Mission: Impossible 7“ nebst Tom Cruise endlich ins Kino. Über den Inhalt von Ethan Hunts nunmehr siebter unmöglichen Mission ist noch nicht viel bekannt, garantiert spektakulär wird sie aber wieder einmal sein er sie am 13. Juli angeht.

Eine Woche später, am 20. Juli, erscheint Christopher Nolans neuer Streifen „Oppenheimer“. Das stargespickte Drama (unter anderem Cillian Murphy, Robert Downey Jr. und Matt Damon) erzählt die wahre Geschichte der Entwicklung der Atombombe während des Zweiten Weltkriegs durch Physiker Robert Oppenheimer (Murphy).

Das MCU meldet sich ebenfalls am 20. Juli mit „Captain Marvel 2: The Marvels“ zurück, Brie Larsons zweiter Solofilm als übermächtige Titelheldin. Interessant ist hierbei auch die Personalie auf dem Regiestuhl: „Candyman“-Regisseurin Nia DaCosta lenkt beim zweiten „Captain Marvel“-Film die Geschicke.

Noch immer nicht genug für den Juli. In der Tat wartet im Hochsommer mit „Barbie“ unter Umständen der seltsamste Streifen des Jahres. Margot Robbie und Ryan Gosling als Barbie und Ken in einer quietschbunten Welt nach dem Drehbuch von Greta Gerwig und Noah Baumbach? Das kann großartige werden – oder eine komplette Panne.

August

Neuer Eberhofer-Fall, neues Essen-Wortspiel: Am 10. August startet mit „Rehragout-Rendezvous“ der neueste Teil aus der erfolgreichen Buchverfilmung. Der Franz (Sebastian Bezzel) bekommt es darin nicht nur mit seiner streikenden Oma zu tun, sondern auch einem verzwickten Vermisstenfall.

Eigentlich ist Denzel Washington kein Mann für Fortsetzungen. Ausgerechnet beim „The Equalizer“-Franchise macht er jedoch im kommenden Jahr sogar zum zweiten Mal eine Ausnahme: Ab 31. August sorgt er in „The Equalizer 3“ als Robert McCall wieder für Gerechtigkeit und Knochenbrüche.

September

Der erste bislang sehr spärlich besetzte Monat des kommenden Jahres ist der September. Wirklich erwähnenswert ist höchstens der zweite Teil vom Horrorfilm „The Nun“ – und das sagt schon einiges über das verspätete Sommerloch aus.

Oktober

Dünn ist’s auch im Oktober. Als weitere Alternative für Horrorfans, dieses Mal im Zuge von Halloween, startet am 12. Oktober „The Exorcist – Sequel Trilogy Part 1“. Das besondere daran ist der Regisseur: David Gordon Green will den Klassiker von 1973 neu als Trilogie aufleben lassen – so, wie er es zuletzt und höchst mäßig mit „Halloween“ getan hat.

November

Für die Filme ab November sind die deutschen Kinostarts noch nicht gesichert. Zumindest in den USA soll am 3. November der zweite Teil von Denis Villeneuves Sci-Fi-Blockbuster „Dune“ erscheinen. Darin wird die Heldenreise von Paul Atreides (Timothée Chalamet) weitergehen – dann auf dem Rücken der gigantischen Sandwürmer, um dem Wüstenplaneten und dessen Bewohner zu retten.

Der US-Start von „Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes“ ist für den 17. November angegeben. Der mittlerweile fünfte „Panem“-Film spielt 64 Jahre vor den Ereignissen um Katniss Everdeen. Der spätere Präsident Coriolanus Snow sowie Lucy Gray Baird, eine junge Tributin aus dem ärmlichen zwölften Distrikt, aus dem auch Katniss stammt, stehen im Zentrum der Handlung.

Dezember

Für den 25. Dezember 2023 und damit als Abschluss des kommenden Kinojahres ist in den USA „Aquaman 2“ angekündigt. Einmal mehr sorgt darin Jason Momoa für die Sicherheit seiner Meeresbewohner. Auch Amber Heard taucht in dem Streifen auf – beziehungsweise ab. Ob die Fortsetzung den immensen Erfolg des Vorgängers wiederholen kann? Fast 1,2 Milliarden Dollar spielte der DC-Film 2018 ein.