StarsStefan Mross enthüllt Details zu schockierender Familientragödie

Stefan Mross - 21.08.16 - Europa-Park in Rust - picture alliance
Der Schlagerstar hat sich erstmals zum Mord an seiner Tante und Cousine geäußert.
Stefan Mross hat erstmals öffentlich über den gewaltsamen Tod seiner Tante und seiner Cousine gesprochen.
In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 wurden die zwei Frauen in Wals-Siezenheim bei Salzburg getötet. Der Ex-Partner von Mross‘ Cousine erschoss die beiden in ihrem Haus. Kurz vor Mitternacht fielen insgesamt zehn Schüsse. Die Tante war damals 76 Jahre alt, die Cousine 50. Im RTL-Interview erinnerte sich der ‚Immer wieder sonntags‘-Moderator an den Moment, in dem er von dem Doppelmord erfuhr: „Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder.“ Die Tat habe vor allem seine Mutter schwer getroffen. Sie verlor in derselben Nacht ihre Schwester und ihre Nichte.
Mross sprach von einer „ganz schlimmen Zeit“ und erklärte, das Erlebte habe bei seiner Mutter „bestimmt einen Knacks“ hinterlassen. Auch fünf Jahre später spüre die Familie die Folgen des Verbrechens. Mross machte deutlich, dass ihn besonders der Verlust und die Auswirkungen auf seine Angehörigen beschäftigen: „Der hat eine ganze Familie zerstört. Das tut mir am meisten weh.“
Überraschend fiel seine Haltung gegenüber dem Täter aus. Der Schlagerstar hege keine Rachegefühle und wünsche dem Verurteilten sogar „trotzdem das Beste“. Er könne von ihm aus „jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes“ bekommen. Entscheidend sei für Mross lediglich, dass der Mann im Gefängnis bleibe.
Der ehemalige Privatdetektiv Gottfried O., der Ex-Partner der Cousine, wurde im Juli 2022 wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach weiteren Rechtsmitteln wurde das Urteil im April 2023 endgültig bestätigt. Mross betonte zudem, dass er von härteren Strafen wie der Todesstrafe nichts halte. Über die Familientragödie wolle der 50-Jährige darüber hinaus nicht mehr erzählen.







