FilmSupergirl-Regisseur deutet ‚Dynamik‘ zwischen David Corenswet und Milly Alcock an

David Corenswet - UK Superman Fan Event - Famous
David Corenswets Superman wird eine „ältere-Geschwister-Dynamik“ mit Milly Alcocks Supergirl haben.
Der 32-jährige Schauspieler kehrt als Clark Kent alias Kal-El in dem kommenden Blockbuster von DC Studios zurück, während Alcock (25) dieses Mal die Titelrolle übernimmt. Regisseur Craig Gillespie gab jetzt einen ersten Einblick in die Dynamik zwischen den beiden Figuren – und die soll für Zuschauer nachvollziehbarer sein als vielleicht erwartet.
„Obwohl sie Cousins sind, bekommt man fast eine ältere-Geschwister-Dynamik, und die kann manchmal auch gegensätzlich sein“, sagte Gillespie gegenüber ‚Entertainment Weekly‘. „Er ist der sanfte Typ, der auf andere zugehen und geduldig sein will, und sie muss erst ihren Weg finden und sich selbst entdecken.“
Kal-El kam als Säugling auf die Erde, während Kara Zor-El auf Krypton aufwuchs, bevor sie nach der Zerstörung des Planeten ins All geschickt wurde, um sich ihrem Cousin anzuschließen. Gillespie fügte hinzu: „Sie haben völlig unterschiedliche Hintergründe. Superman hat kein Trauma durchlebt. Er kam aus einer sehr liebevollen Familie und wurde quasi darauf vorbereitet, diese Rolle einzunehmen, während Supergirl Traumata erlebt hat und ihr diese Rolle erst später im Leben aufgezwungen wird, sodass sie sich daran anpassen muss.“
Alcock hatte ihren ersten Auftritt als Supergirl zum Ende des letztjährigen ‚Superman‘-Films, und in ihrem eigenen Film wird wiederum auch Corenswets Superman zu sehen sein, dieses Mal als Nebenrolle. Gillespie verriet aber, dass die beiden Figuren bereits am ersten Drehtag gemeinsam vor der Kamera standen. Er sagte: „Es war tatsächlich unser allererster Drehtag. [Kara] ist gerade erst gelandet, also spricht sie noch kein Englisch. Sie beginnt also direkt mit Kryptonisch.“
Die offizielle Inhaltsangabe für ‚Supergirl‘, der im Juni erscheinen soll, lautet: „Als ein unerwarteter und gnadenloser Gegner ihr zu nahe kommt, schließt sich Kara Zor-El alias Supergirl widerwillig mit einem ungewöhnlichen Verbündeten zusammen und begibt sich auf eine epische, interstellare Reise voller Rache und Gerechtigkeit.“
DC-Studios-Chef James Gunn hatte ‚Supergirl‘ zuvor mit seinem Marvel-Blockbuster ‚Guardians of the Galaxy‘ verglichen, da der Film seine Vorlage – die Comic-Miniserie ‚Supergirl: Woman of Tomorrow‘ von Tom King aus dem Jahr 2022 – nicht strikt adaptiert. Im Podcast ‚Awards Circuit‘ von ‚Variety‘ sagte der 59-jährige Filmemacher: „Ich denke, es ist eine Weltraum-Fantasy, ähnlich wie ‚Guardians‘, aber es basiert auf dem Buch von Tom King, folgt ihm jedoch nicht strikt, sondern übernimmt viele seiner Kernelemente.“ Er fügte hinzu: „Wir adaptieren ‚Woman of Tomorrow‘ nicht eins zu eins. Wir greifen Elemente daraus auf […] Ton, Herangehensweise und Struktur sind davon inspiriert, aber wir erzählen nicht genau diese Geschichte.“






