Herzogin Kate: Das Lebensziel ihrer Mutter war es, Prinz William zu angeln

Leni HübnerLeni Hübner | 09.05.2022, 20:48 Uhr
Herzogin Kate spricht mit einem Mann, neben ihr lauscht Carole Middleton
Carole Middleton gilt als Coach hinter Herzogin Kates Karriere.

Foto: Shutterstock/ Piotr Adamski

Für die ehrgeizige Carole Middleton stand wohl außer Frage, dass ihre Tochter zu Höherem berufen ist. Deshalb soll sie es geplant haben, ihre Tochter Kate mit Prinz William zu verkuppeln.

Herzogin Kate (40) ist Schlagzeilen gewohnt, seit sie mit Prinz William (39) liiert ist. Erst wurde ihr aufgelauert, um zu sehen, ob sie wirklich nur eine hübsche Kommilitonin ist. Nach zwei Jahren Beziehung kam 2004 die überraschende Trennung, weil sie zu eifersüchtig für den Prinzen war. Nach ihrem Liebes-Comeback verspottete man sie als Waity-Katie, weil Prinz William auch nach jahrelanger Beziehung keine Anstalten machte, sie zu ehelichen.

Der Plan hinter der Liebesgeschichte

Nach einem zweiten, sehr kurzen Beziehungsaus 2007, das später als Test des Palastes galt, um zu sehen, ob Kate auch bei einer Schlammschlacht den Mund halten würde, wurde sie 2011 endlich die Frau des Prinzen und Catherine, Herzogin von Cambridge. Doch nun muss diese Lovestory neu geschrieben werden, denn die britische Journalistin Tina Brown (68) behauptet: Diese Liebe war kein Zufall, sondern Strategie.

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Ihr Buch „Palace Papers: Die Windsors, die Macht und die Wahrheit“, das im April im Droemer Verlag erschienen ist, scheint wirklich für jeden britischen Royal eine Enthüllung bereit zu halten. Dass sie aber auch bei der braven Vorzeigefrau Herzogin Kate fündig geworden ist, überrascht.




Carole Middleton als Kupplerin

Laut Tina Brown war es nämlich Kates Mutter Carole Middleton (67), die alles darangesetzt hat, dass ihre Tochter den Prinzen heiratet. Denn trotz ihres Reichtums, den die Middletons mit ihrem Versandhandel für Party-Zubehör ab 1989 erwirtschaftet haben, gehörte die Familie nicht wirklich zur feinen, britischen Gesellschaft. Sie waren Aufsteiger: Carole war eine ehemalige Stewardess, ihr Mann Michael war Flugdienstberater.

Das einfachste Weg, Anerkennung in der snobistischen High-Society zu bekommen, ist eine Heirat in höchsten Adelskreisen. Also soll Carole ihrer Tochter Kate geraten haben, ihren Studienplatz für Kunstgeschichte an einer renommierten Universität nicht anzunehmen, sondern zunächst ein Sabbatical einzuschieben. Deshalb ist ihre Tochter, damals noch als Kate Middleton, 2001 nach Florenz gereist, um Italienisch zu lernen.

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Perfektes Timing für das Kennenlernen

Es folgte ein Aufenthalt in Chile, wo Kate sich in einem Entwicklungsprojekt engagierte, bevor sie noch als Crewmitglied auf einem Boot auf dem Solent anheuerte. Alles praktische Erfahrungen, die ihr als royales Mitglied zugutekommen. Das Wichtigste jedoch war, dass sie durch diese Auszeit genau rechtzeitig an die St. Andrews Universität kam, um mit Prinz William dieselben Kurse zu besuchen.

Die Quelle, die Tina Brown in ihrem Buch zititert, nennt Carole Middleton eine „wunderbare Strategin“ und vergleicht sie mit Kris Jenner, die als der Kopf hinter dem Kardashian-Imperium gilt und ihre Töchter in die richtigen Ausgangspositionen für die Karrieren gebracht haben soll.

Erst Freundin, dann Frau des Prinzen

Ob Carole Middleton ihrer Tochter Kate dann auch noch gesagt hat, dass sie sich schüchtern geben soll, berichtet Tina Brown nicht. Aber sie soll Kate mit Rat beständig zur Seite gestanden haben und es war sicher eine gute Idee, dass Kate Middleton morgens Joggen gegangen ist und so immer erst sehr spät zum Frühstück erschien, wenn William mit seiner kleinen Entourage auch im Saal war. Bald schon bat er sie an den Tisch, wo beide vorzugsweise Müsli und Obst gespeist haben sollen.

Ok, ab hier hat Mutter Carole sicher keinen Einfluss mehr gehabt. Die heutige Herzogin soll im ersten Uni-Jahr noch einen anderen Kommilitonen gedatet haben und auch viel zu schüchtern gewesen sein, um Prinz William schöne Augen zu machen. So war es sicher eine gute Idee, zusammen mit ihm in eine WG zu ziehen, damit sie sich besser kennenlernen konnten. Hier könnte natürlich noch einmal Carole Middleton nachgeholfen haben.

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Herzogin Kate und das Protokoll

Schaden wird diese Enthüllung Herzogin Kate sicher nicht. Sie gilt als Vorzeige-Royal, die mit ihrer herzlichen Art und ihrer Mode ordentlich Eindruck macht. Längst ist sie die Geheimwaffe der Queen, die Events zum Vorteil der Krone nutzt. Nun plant Kate gemeinsam mit Prinz William sogar, die Monarchie nahbarer zu machen und darauf zu verzichten, vom Volk mit vollem Titel angesprochen zu werden. Das klingt nicht nach einer ehrgeizigen Emporkömmling, sondern nach einer modernen Frau inmitten der Königsfamilie.