Brooklyn Beckham und sein 100.000-Dollar-Bagel

Leni HübnerLeni Hübner | 10.02.2022, 22:47 Uhr
Brooklyn Beckham und sein 100.000 Dollar Bagel
Brooklyn Beckham und sein 100.000 Dollar Bagel

Foto: IMAGO/ APress

Vermutlich ist Brooklyn Beckham mit goldenen Löffeln aufgewachsen, aber was er nun in seiner Kochshow raushaut, wird seine fast bodenständigen Eltern vermutlich auch staunen lassen.

Angeblich soll Brooklyn Beckham während des Lockdowns seine Leidenschaft für das Kochen entdeckt haben. Und weil er jeden Tag damit beschäftigt war, hat sich seine Verlobte Nicola Peltz so gelangweilt, dass sie ihn irgendwann gefilmt hat, um wenigstens Content für ihre Social-Media-Kanäle zu generieren. Zu der Zeit saßen nämlich auch Promis 24/7 in ihren vier Wänden und erlebten wenig instagramtaugliche Momente.

Beste Voraussetzungen für Erfolg

So oder so ähnlich ist die Idee entstanden, aus dem kulinarischen Hobby eine professionelle Show zu machen. Hilfreich war bei dem Karrierestart sicher auch, dass Brooklyn aus einer sehr bekannten und sehr wohlhabenden Familie stammt. Seine Eltern Victoria Beckham und David Beckham sind wektbekannt. Der Nachname verspricht Glamour, aber auch Qualität.

David Beckham war als Fußballer zielstrebig und als Spitzensportler hat er gelernt, dass man jeden Tag Höchstleistungen bringen muss. Victoria Beckham gilt als enorm ehrgeizig und perfektionistisch. Insofern hat Brooklyn weit mehr in die Wiege gelegt bekommen als Geld und gute Gene.

Seit einigen Wochen bringt Brooklyn die Beckhams zum Kochen.

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Absolute Talentfreiheit

Die Erfolgsstory hat nur einen Haken: Brooklyns Kochtalent ist wohl enorm gering, nur das soll die Öffentlichkeit nicht mitbekommen. Angeblich weiß er nicht, wie man Fisch brät oder wann ein Rösti fertig ist. Das plauderte ein Insider gegenüber der New York Post aus. Um das zu vertuschen, beschäftigt Brooklyn ein großes Team.

Neben Kameraleuten und etlichen Helfern steht Brooklyn auch ein kulinarischer Producer zur Seite, der die Rezepte auswählt und wohl so vorbereitet, dass es vor der Kamera gut aussieht, wenn Brooklyn die Löffel schwingt. Damit er professionell wirkt, soll es Spickzettel geben mit Fachausdrücken. Sogar „Schneebesen“ sei da vermerkt.

Whistleblower in der Küche

Wenn das die Wahrheit ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand aus der Crew diese Geheimnisse ausplaudert. Nun wirkt es so, als seien die erfolgreichen Top-Köche wie Nobu Matsuhisa oder Fleisch-Guru Adam Perry Lang, mit denen Brooklyn vor der Kamera gekocht hat, nur Ablenkungsmanöver gewesen. Nun, an Beziehungen mangelt es den Beckhams halt nicht.

Wenn also wie in einer der jüngsten Folgen von „Cooking with Brooklyn“ der Beckham-Nachwuchs einen Bagel mit Mayonaise bestreicht und mit Salat belegt, kostet das 100.000 US-Dollar. Darin sind auch die Gagen von Menschen enthalten, die ihm die Goldbrasse frittieren und den besagten Rösti braten. Mit diesem (finanziellen) Aufwand schlägt Brooklyn die Konkurrenz bestimmt um Längen, zumal jede Folge bei ihm nur acht Minuten dauert.

Heiße Luftnummer?

Seit seinem Koch-Auftritt in der „The Late Late Show“ von James Corden sind seine „Kollegen“ sowieso nicht gut auf ihn zu sprechen, heißt es. Man habe da deutlich gemerkt, dass Brooklyn keine Kochausbildung habe und auch sonst nicht viel mehr könne als der Sohn der Beckhams zu sein. Das ist unfair, immerhin wollen über 13 Millionen Follower bei Instagram wissen, was Brooklyn macht – ok, auch wenn er nicht kocht.