Über Zukunft und ZweifelDaniela Büchner: Der Hate der Leute treibt sie an

Leni HübnerLeni Hübner | 11.07.2022, 11:29 Uhr
Daniela Büchner lächelt milde
Angriffe ist Daniela Büchner gewohnt, sie lächelt sie weg.

Foto: IMAGO/ nicepix.world

Seit ihr Mann Jens Büchner verstorben ist, steht Daniela Büchner allein im Fokus der Öffentlichkeit. Doch ganz so leicht, wie es wirkt, ist das nicht, verrät die „Goodbye Deutschland“-Auswanderin. Dabei spornt sie das Gerede der Leute an.

So richtig kalt lässt Daniela Büchner (44) kaum jemanden. Die Witwe von „Goodbye Deutschland“-Kultauswanderer Jens Büchner hat viele Fans, die ihr auf Instagram folgen und die Quoten von TV-Sendungen nach oben treiben, in denen sie auftritt. Doch Danni zieht auch unzählige Hater an, die sich über alles aufregen, was sie macht. Kleinkriegen lässt sie sich nicht, im Gegenteil.

Die Zuschauer sind selber schuld

„Je mehr Leute über mich reden, desto mehr treibt mich das an“, gesteht Daniela Büchner im Mallorca-Podcast „Das 17. Bundesland“: „Ihr seid selber schuld, ihr redet ja alle über mich.“ Doch so unerschrocken, wie sie immer wirkt, ist die fünffache Mutter dann auch nicht. „Auch wenn ich nach außen stark bin, gibt es Momente, wo ich an mir zweifle und an meinem Leben und an der Menschheit“, erklärt sie.

Die erfolgreiche Daniela Büchner ist stolz: „Ich bin immer noch bodenständig“

Meistens passiert das, wenn es Konflikte gibt mit Menschen, denen sie vertraut hat. Um sie zu verletzen, bringen die dann nämlich ihre Geheimnisse unter das Volk. Das ist verletzend und natürlich ist Daniela Büchner davon enttäuscht. „Dann bringen dir auch die ganzen Handtaschen oder die Kohle oder das Auto oder dein schönes Zuhause nichts“, gibt sie offen zu, „ich sitze dann hier und weine und denke, das kann alles nicht wahr sein.“



Positive Einstellung gegenüber Menschen

Trotzdem behält sich Danni Büchner den Glauben an das Gute im Menschen. „Ich glaube immer an das Positive in einem Menschen und am Ende wirst du eines Besseren belehrt“, berichtet sie und selbst wenn andere sie warnen, dass sie sich gerade  auf den Falschen einlässt, muss sie das wohl oft selbst erfahren, bis sie die Wahrheit erkennt. So kann es passieren, dass sie auf Menschen hereinfällt, die auf ihre Kosten berühmt werden wollen.

Doch wenn sie dahinterkommt, dass sie jemand sie ausnutzt, wird sie radikal: „Ich merke sofort, wo der Wind herkommt. Die stehen dann auf einer Blacklist und werden aus meinem Leben gelöscht.“ Das klingt nicht nach einer Femme Fatale, sondern nach gebrochenem Herzen. Zwar hat Daniela Büchner keine Lust, auf Datingformate im TV, vielleicht gerade weil sie hofft, dass es da draußen auch Männer gibt, denen ihr Job „scheißegal“ ist und die nicht auf ihre Follower aus sind.

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Nie wieder Faneteria

Mit dem Thema Faneteria ist sie wohl so durch wie mit Marco Gülpen (58) als Partner. „Ohne Jens bin ich nie wieder in den Flow gekommen“, stellt sie fest, „deshalb war ich auch so oft grimmig.“ Ihr ging es zu der Zeit nicht immer gut und 2019 hätte sie beinah einen Burn-Out erlitten. Im Nachhinein denkt sie, dass sie nach Jens Tod das Café gar nicht mehr wieder hätte eröffnen sollen: „Ich musste das beenden und etwas Neues finden.“

Den Vorwurf, dass sie seither Berufswitwe sei, hält sie für „Bullshit“. Es ist ja auch tatsächlich so, dass Danni Büchner längst selbst eine Marke ist. Ob „Promi Big Brother“ oder Dschungelcamp, Sendungen mit ihr werden nicht langweilig. Gern würde sie auch mal bei der RTL-Show „Let’s Dance“ mitmachen. „Das Problem ist, die wollen da anständige Leute haben und nicht so eine Danni Büchner, die ihren Po bei Instagram zeigt“, meint sie selbst.

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Einmal im Jahr eine Show mit Daniela Büchner

Dennoch wird Daniela Büchner neben Instagram auch dem TV treu bleiben und mindestens an einer schönen Show im Jahr teilnehmen. „Man soll ja nicht über seine Ziele sprechen, damit die einem keiner missgönnt oder kaputt macht“, sagt sie. Jedes Format nimmt sie natürlich nicht an „Ich möchte nicht ganz in diese Trash-Schublade.“ Bevor sie bei Shows wie „Adam sucht Eva“ mitmache, würde sie lieber wieder Toiletten putzen gehen.