Fünf Stars, die gerne zocken

Theresa HölzlTheresa Hölzl | 24.01.2022, 16:11 Uhr | ANZEIGE
Fünf Stars, die gerne zocken
Fünf Stars, die gerne zocken

IMAGO / Everett Collection

Es ist eigentlich kein Geheimnis, dass die Stars und Sternchen sich gerne mal zu einem Besuch im Casino hinreißen lassen. Beispielsweise basiert das Buch „Molly's Game“, das später verfilmt wurde, auf einer echten Geschichte von Pokerspielen, bei denen bekannte Gesichter der Filmindustrie gerne Gäste waren.

Dazu gehörten unter anderem Macaulay Culkin, Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Tobey Maguire und sogar Mary-Kate Olsen. Die Stars und Sternchen tun einfach nur das, was wir auch tun: spielen. Der kleine Unterschied ist jedoch, dass die Stars ein paar Euro mehr auf dem Bankkonto haben und sich somit höhere Einsätze leisten können.

Die folgenden fünf Stars sind jedoch besonders dafür bekannt, gerne zu zocken – vielleicht sogar in einem Online Casino Echtgeld einzusetzen.

Boris Becker

Die erfolgreichen Zeiten vom weltberühmten Tennisspieler Boris Becker, der im zarten Alter von 17 Jahren den Wimbledon-Titel gewann, scheinen lange vorüber. Nachdem er noch ein paar weitere Titel gewonnen hatte, verabschiedete er sich vom Profisport. Auf seine Karriere als Tennisprofi folgten fast nur Schlagzeilen in Klatschblättern über Affären und Besenkammerskandale.

Weniger bekannt ist hingegen, dass er seine Tenniskarriere gegen eine Pokerkarriere eintauschte. Boris Becker spielte bei den größten Turnieren mit, darunter die World Poker Tour und die European Poker Tour. Durch seine Pokerleidenschaft wurde er sogar von einigen Pokerfirmen als Markenbotschafter engagiert und hat damit rund 100.000 Euro verdient. Im Vergleich zu seinen Tennisgewinnen von 25 Millionen Euro ist das natürlich nichts.

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IMAGO / Colorsport


Michael Jordan

Der berühmteste Basketballspieler der Welt hat angeblich auch ein Spielproblem (gehabt). Bekannt wurde Michael Jordan als Mitglied der Chicago Bulls, mit denen er sechsmal die NBA Championships gewann und als wertvollster Spieler bezeichnet wurde. Doch haben schon lange Gerüchte über eine Spielsucht sein makelloses Image bröckeln lassen. Er wies zwar jegliche Gerüchte zurück und gab vor vielleicht mal eine Runde Black Jack spielen zu mögen.

Das Buch „Michael & Me – Unsere Spielsucht“ von Richard Esquinas zeichnete letztlich ein anderes Bild. 1993 verbrachte er mit seinem Vater eine Nacht in Atlantic City und beide kamen nicht bis zu den frühen Morgenstunden zurück in ihre Unterkunft. Später am Tag verlor er mit den Chicago Bulls das zweite Spiel der Eastern Conference Finals. Darüber hinaus behauptete Esquinas in seinem Buch, dass Michael Jordan bei ihm Spielschulden in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar hätte.

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Ben Affleck

Als einer der berühmtesten Schauspieler aus Hollywood, der besonders aus „Pearl Harbor“ und „Armageddon“ bekannt ist, ist Ben Affleck auch einer der größten Spieler Hollywoods. Mit seiner Schauspielerei hat er viele Preise erhalten, darunter einige Oscars sowie drei Golden Globes. 2004 hat er jedoch auch das California State Poker Championship mit rund 350.000 US-Dollar gewonnen. Er qualifizierte sich sogar für das Finale der World Poker Tour und war ein weiterer Star, der bei Mollys Games Anfang der 2000er regelmäßig teilnahm.

Ben Affleck spricht über seine schlimmste Erfahrung als Schauspieler

Ben Affleck spielt jedoch nicht nur gerne ein paar Runden Poker, sondern hin und wieder auch Black Jack. 2014 wurde er aus dem Hard Rock Hotel in Las Vegas verwiesen, nachdem er mehrere Runden gewonnen hatte. Es wurde vermutet, dass er die Karten gezählt habe und sich somit die Gewinne erschlichen hat. Zwar ist es bei Black Jack nicht verboten, Karten zu zählen, doch ist es nicht gerne gesehen. Ben hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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IMAGO / Shutterstock

Shannon Elizabeth

Shannon ist sowohl Model als auch Schauspielerin, die bei den „American Pie“-Filmen ihren Durchbruch als Austauschstudentin feierte. Sie trat jedoch auch in vielen weiteren Filmen wie „Scary Movie“ und „Jay and Silent Bob schlagen zurück“ auf.

Bereits in jungen Jahren hatte Shannon die besten Poker-Tutoren wie Daniel Negreanu und Phil Laak an ihrer Seite, sodass sie einige Pokerturniere gewann. Im Verlauf der Jahre hat sie viermal das World Series of Poker-Turnier gewonnen und es 2007 bis zum Halbfinale der National Heads-Up Poker Championship geschafft.

Ihre zwei Leidenschaften, das Spielen und das Schauspielern, hat sie durch ihre Rollen in „Deal“ und „The Grand“ zusammengebracht. Mittlerweile nimmt Shannon jedoch seltener an großen Pokerturnieren teil, da sie mit ihrem Tierheim in Kapstadt sehr beschäftigt ist.

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IMAGO / Future Image

Jennifer Tilly

Jennifer Tilly liegt das Spielen im Blut: Ihr Vater war bereits ein leidenschaftlicher Spieler. Bekannt ist: Jennifer vorwiegend aus den „Chucky“-Horrorfilmen bekannt, trat jedoch auch bei einigen Comedy-Filmen und Serien auf. Bisher hat sie es hinsichtlich Auszeichnungen nur bis zu einer Oscar-Nominierung als besten Nebendarstellerin geschafft.

Bei der Show „High Stakes Poker“ nimmt sie regelmäßig teil, wo sie bereits gegen den besten Pokerspieler Phil Laak antrat. Doch auch bei anderen Spielübertragungen ist Jennifer ein gerne gesehener Gast, da sie nicht nur leidenschaftlich spielt, sondern nebenbei auch immer ein paar flotte Witze auf Lager hat. 2005 hat Jennifer Tilly den Damentitel des World Series of Poker gewonnen.

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IMAGO / ZUMA Wire

Große Namen, große Spiele

Dies waren lediglich ein paar Beispiele von Stars und Sternchen, die gerne spielen. Wie es „Molly’s Game“ bereits veranschaulicht hat, sind wesentlich mehr Stars spielbegeistert. Einige von ihnen spielen mehr nur nebenbei, während andere sich mit Spielen eine zweite Karriere aufgebaut haben.

Spiele, ob nun Poker oder Spielautomaten, ziehen immer Menschen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten an. Bei Stars kann man sich eher vorstellen, dass sie gerne spielen. Mit ihrem großen Vermögen können sie letztlich nicht viel verlieren und jeder Gewinn ist für sie nur ein bisschen Taschengeld nebenbei. (KTAD)