Kristen Stewart als Lady Diana in „Spencer“: DAS verbindet die beiden Frauen

Das hat Kristen Stewart tmiit Lady Diana Spencer gemeinsam
Das hat Kristen Stewart tmiit Lady Diana Spencer gemeinsam

shutterstock/ Featureflash Photo Agency

27.08.2021 15:29 Uhr

Auf den ersten Blick hat die rebellische Hollywood-Schauspielerin Kristen Stewart nichts mit Lady Diana gemeinsam. Doch der Schein trügt! Wir verraten, warum die junge Lady aus Hollywood die beste Besetzung für die Rolle der Lady Di im Film „Spencer“ ist

Kristen Stewart ist nicht die erste Schauspielerin, die sich an die schwierige Aufgabe gewagt hat, Lady Diana zu spielen. Emma Corrin überzeugte Fans und Kritiker weltweit von ihrer Darstellung  im Netflix-Drama „The Crown“.

Die britisch-australische Schauspielerin Naomi Watts spielte die berühmte Prinzessin von Wales 2013 in dem Film „Diana“. Vor ihr versuchten sich Julie Cox und Lesley Harcourt an dem Part.  Am 3.9.2021 kriegt die Welt Kristen Stewarts Version zu sehen, wenn der Film „Spencer“ auf der Biennale in Venedig vorgestellt wird.

Auf den ersten Blick erschien die Besetzung vielen als unpassend, schließlich kennt man den 31-jährigen Twilight-Star mit kurzen, blondierten Haaren, Rockstar-chic und händchenhaltend mit Freundin Dylan Meyer. Nicht gerade das Bild, was man sofort mit der britischen Prinzessin in Verbindung bringt. Aber wer genau hinsieht, erkennt, dass Stewart und Spencer einiges gemeinsam haben und wir sind uns ganz sicher: Das wird man auch im Kino sehen!

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Plötzlich Prinzessin: vom Country Girl zur Stilikone

Als Lady Diana Spencer mit 16 Jahren Prinz Charles bei einer Jagdgesellschaft auf dem Familiensitz der Spencers kennenlernte, war sie ein schüchternes Mädchen vom Land. Ihren eigenen Worten zufolge war sie 1977 „pummelig, ungeschminkt und nicht elegant“. Im Laufe ihrer Ehe und der folgenden Jahre mauserte sich Lady Diana zu einer selbstbewussten Schönheit und unangefochtenen Stilikone, deren Look bis heute legendär ist. Ihr zu Ehren wurde zu ihrem 60. Geburtstag ein Denkmal gesetzt, welches ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry kürzlich enthüllten.

Erst schüchterner Vamp, dann taffes Schneewittchen: Die Wandlung von Kristen Stewart

Auch Kristen Stewart war zu Beginn ihrer Karriere schüchtern und wirkte bei PR-Auftritten und in Interviews paradoxerweise oft kamerascheu. Dann blickt sie verlegen zu Boden, sucht sprichwörtlich händeringend nach den richtigen Worten, zieht verunsichert die Schultern hoch. In einem Auftritt in der „Ellen DeGeneres Show“ gibt sie zu:  „Ich war 17, 18 Jahre alt, als das alles passierte, und das war die unangenehmste, schrecklichste, seltsamste Sache. Du bist 17 Jahre alt, und es ist wie ‚Ahhh! Aber gleichzeitig war es auch gut. Es hat mich gezwungen, auf diese Art und Weise aufmerksam zu sein, und wer weiß, ob ich das nicht auch getan hätte.“

Dieses über ihren eigenen Schatten springen, half der Schauspielerin zu ihrer heutigen Stärke. „Ich glaube, wenn ich Dinge tue, die mir wirklich Angst machen, passieren gute Dinge“, gab sie in der US-Talkshow zu. Seine Ängste mit der ganzen Welt zu teilen und zu versuchen sie zu überkommen, ist eine Kunst, die Kristen und Diana beide gelernt haben zu beherrschen. Kritiker und Fans, die heute den ersten Trailer zu „Spencer“ gesehen haben, sind sich einig: Sie hat es mal wieder geschafft!

Diana und Kristen: Die Paparazzi geplagten Superstars

Lady Diana ist bis heute die meistfotografierteste Frau der Welt. Egal, wo die Prinzessin auftrat, ihr Erscheinen sorgte für Hysterie aus und die Paparazzi verfolgten sie auf Schritt und Tritt. Am Ende kostete sie der Wahnsinn sogar das Leben. Von der Presse belagert zu werden, ist auch Kristen Stewart nicht fremd. Die in Kalifornien geborene Schauspielerin wurde durch ihre Rolle als Bella Swan in „Twilight“ 2008 über Nacht zum Superstar und gehört seitdem zu Hollywoods A-List.

Doch sie hadert mit dem ganzen Rummel, der seit ihrem Durchbruch um sie gemacht wird und erklärte in einem Interview mit abc NEWS, „Ruhm ist das Schlimmste, was es auf der Welt gibt. Vor allem, wenn er sinnlos ist.“ Mittlerweile habe sie es gelernt besser mit der Aufmerksamkeit umzugehen. „Ich bin einen Schritt zurückgetreten und habe ein wenig Kontrolle abgegeben. Jetzt ziehe ich es einfach durch, obwohl ich bei einigen Dingen immer noch sehr nervös bin.“

Zum Beispiel bei den Dreharbeiten zum Film „Spencer“. Das gab die Amerikanerin mehrfach zu. Vor allem der englische Akzent sei eine große Herausforderung. Aber wir sind uns ganz sicher: Mit dieser Rolle setzt Kristen ihrer Karriere die Krone auf! (JH)