Sebastian Preuss jetzt wegen illegalem Rennen verurteilt

Sebastian Preuss jetzt wegen illegalem Rennen verurteilt
Sebastian Preuss jetzt wegen illegalem Rennen verurteilt

IMAGO / Future Image

28.09.2021 14:14 Uhr

Im Mai 2020 hatte der Ex-"Bachelor" Sebastian Preuss einen schweren Motorradunfall. Nicht nur, dass er sich heftige Verletzungen zuzog, nun wurde er vom Amtsgericht Wolfratshausen verurteilt.

Was war passiert? Sebastian Preuss war im Mai 2020 auf der Staatsstraße 2065 von Münsing in Richtung Holzhausen in Bayern unterwegs, wobei er in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte und auf die Gegenfahrbahn geraten war.

So verlief der Unfall

Laut einer Polizei-Meldung ist der 31-Jährige gegen 17 Uhr zunächst leicht mit einem BMW-Cabrio kollidiert wonach er aber anschließend in Richtung einer Böschung gedrängt wurde, die wie eine Schanze wirkte. Preuss wurde daraufhin mit ADAC-Helikopter in die Unfallklinik Murnau, im Süden Bayerns geflogen und zog sich einen Arm- und ein Beinbruch zu.

„Ich hatte Riesen-Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Gebrochene Knochen wachsen wieder zusammen. Aber natürlich ist es auch furchtbar ärgerlich. Ich stand ja wieder im Training und wollte Ende des Jahres wieder in den Kickbox-Ring steigen. Das kann ich erst einmal abhaken“, so der Ex-„Der Bachelor“ damals gegenüber der „Bild“-Zeitung.

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Er ist seinen Führerschein los

Danach nahm Sebastian seine Follower in seiner Instagram-Story stets bei seinen Fortschritten mit, denn noch Wochen nach dem Unfall fiel ihm das Laufen sichtlich schwer. Heute ist er zu 70 Prozent schwerbehindert.

Die Wunden sind nun längst geheilt, doch jetzt muss Preuss sich mit den Konsequenzen des Unfalls auseinandersetzen. Seinen Führerschein gab er bereits im September 2020 ab, weitere drei Monate sollen folgen.

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Er fuhr zu schnell

Außerdem verurteilte ihn das Amtsgericht Wolfratshausen zu sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung, ausgesetzt auf 24 Monate, weil er sich ein illegales Rennen mit einem Freund geliefert hatte.

Wie die „Bild“-Zeitung schreibt war Preuss damals mit 170 km/h unterwegs gewesen, erlaubt waren aber nur 70. Zum Zeitpunkt des Aufpralls hatte er eine Geschwindigkeit zwischen 115 und 130 Stundenkilometern.

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Schon öfters Ärger mit dem Gesetz

Für Preuss ist es nicht das erste Mal, dass er sich wegen einem illegalen Rennen verantworten muss. 2018 soll er sich mit seinem Lamborghini auf der A8 ein Rennen geliefert haben und wurde verurteilt. Damals erhielt er ein Fahrverbot von sechs Monaten.

Und auch in seiner Jugend hielt sich der Ex-Rosenkavalier nicht immer ans Gesetz. Wegen Körperverletzung war er für einige Monate im Gefängnis: „Eine harte Zeit. Ich habe sogar meinen 19. Geburtstag hinter Gittern feiern müssen“, so Sebastian gegenüber der „Abendzeitung“.

(TT)