StarsMichael J. Fox: Darum denkt er nicht über sein ‚Vermächtnis‘ nach

Michael J Fox - BAFTAs 2024 - speech - London - Getty BangShowbiz
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Michael J Fox - BAFTAs 2024 - speech - London - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 29.01.2026, 18:00 Uhr

Michael J. Fox macht sich nach eigenen Worten keine Gedanken darüber, wie er eines Tages in Erinnerung bleiben wird.
Der 64-jährige Schauspieler, der mit Rollen in der ‚Zurück in die Zukunft‘-Trilogie, ‚Family Ties‘ und ‚Spin City‘ zu den bekanntesten Stars seiner Generation zählt, erklärte, dass das Thema „Vermächtnis“ für ihn keine Rolle spiele, da es „die Angelegenheit anderer Menschen“ sei.

Im Interview mit der ‚Los Angeles Times‘ sagte Fox offen: „Ich werde tot sein.“ Anschließend verwies er auf ein Buch seines verstorbenen Schwiegervaters mit dem Titel ‚Die Broke‘. Das darin formulierte Lebensprinzip habe ihn nachhaltig geprägt. „Die Theorie ist: Gib jetzt alles aus. Nicht nur Geld. Dein Geschenk, deinen Nektar, deine Energie. Gib alles jetzt aus – für deine Kinder, für die Menschen, die du liebst. Ich denke nicht über Vermächtnis nach.“

Fox, der 1991 im Alter von nur 29 Jahren mit Parkinson diagnostiziert wurde, gründete später die Michael J. Fox Foundation, die sich der Erforschung der Krankheit widmet und mittlerweile mehr als zwei Milliarden Dollar an Forschungsgeldern weltweit mobilisiert hat. Dennoch sieht er diese Arbeit nicht als Teil einer persönlichen Selbstinszenierung: „Natürlich wird die Stiftung weiter existieren, und unsere Arbeit wird fortgeführt werden. Es wäre schön, wenn es abgeschlossen wäre, bevor ich sterbe, aber ich weiß nicht, ob das passieren wird. Wir kommen näher, ganz sicher. Aber ein Vermächtnis ist die Sache anderer – meine Sache ist es, mein bestes Leben zu leben.“

Aktuell ist Fox in der dritten Staffel der Apple-TV+-Serie ‚Shrinking‘ zu sehen, in der er erneut mit ‚Spin City‘-Mitschöpfer Bill Lawrence zusammenarbeitet. Die Serie, in der auch Jason Segel, Jessica Williams und Harrison Ford mitspielen, thematisiert unter anderem psychische Gesundheit und Krankheit. Besonders emotional ist dabei die Figur von Harrison Ford, Dr. Paul Rhodes, der in der Serie ebenfalls mit Parkinson lebt. Fox beschrieb die Darstellung als außergewöhnlich menschlich: „Es ist so menschlich erzählt, so zugänglich für mich.'“