StarsPolitikerin appelliert nach den Vorwürfen von Collien Fernandes an alle Männer

Collien Ulmen-Fernandes - 2022 - Getty BangShowbiz
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Collien Ulmen-Fernandes - 2022 - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 22.03.2026, 14:45 Uhr

Politikerin Ricarda Lang appelliert nach den Vorwürfen von Collien Fernandes an alle Männer.

Ricarda Lang findet, dass der Fall Christian Ulmen allen Männern eine Warnung sein sollte.
Der Komiker steht aktuell im Mittelpunkt schockierender Vorwürfe: Seine Ex-Frau Collien Fernandes beschuldigt Ulmen, jahrelang KI-generiertes explizites Material, das angeblich sie darstellen sollte, an Männer im Internet versandt zu haben. Mit einigen dieser Unbekannten soll Ulmen auch über längere Zeit Kontakt gehabt haben, immer unter dem Vorwand er sei Fernandes selbst. Gegenüber dem WDR erklärte Grünen-Politikerin Lang jetzt, dass es sich bei diesem prominenten Beispiel nicht um einen Einzelfall, sondern um ein strukturelles Problem handele. In der ‚Aktuellen Stunde‘ sagte sie klar und deutlich: „Ich habe an der Stelle auch eine ganz klare Botschaft an alle Männer, die hier gerade zuschauen: Empört euch, lasst Frauen nicht alleine mit diesem Thema, hört nicht weg, wenn in der Sportumkleide blöde Witze über Frauen gemacht werden, relativiert das nicht und schweigt nicht dazu.“

Auch Lang selbst habe bereits Erfahrungen mit Gewalt im Netz gemacht. Dennoch betonte die 32-Jährige, dass nicht alle Männer unter Generalverdacht stehen sollten. „Natürlich sind nicht alle Männer Täter, ganz im Gegenteil, viele setzen sich auch gegen sexualisierte Gewalt ein, aber die Täter sind in den meisten Fällen Männer“, so Lange weiter. In Bezug auf die bestehende Rechtslage forderte Lang das Schließen von Gesetzeslücken. Aktuell besteht noch keine einheitliche Regelung, wenn es um KI-generiertes Material und dessen Verbreitung gehe.

Wie ursprünglich vom ‚Spiegel‘ berichtet, hat Collien Fernandes Strafanzeige gegen ihren Ex-Partner gestellt. Der Vorwurf lautet: „Identitätsdiebstahl über soziale Netzwerke.“ Das Magazin konnte zwar ein Hintergrundgespräch mit Ulmens Anwälten führen, durfte jedoch keine Erkenntnisse daraus veröffentlichen. Auf ‚Bunte‘-Nachfrage ließen die Sprecher des Schauspielers nunmehr verlauten, dass angeblich „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“ würden. Weitere Stellungnahmen gibt es bisher nicht.