MusikJaafar Jacksons Füße bluteten wegen intensivem Einsatz für ‚Michael‘

Jaafar Jackson as Michael Jackson - Universal
Jaafar Jacksons Füße bluteten, weil er sich so intensiv darauf einließ, seinen Onkel Michael Jackson zu spielen.
Der 29-Jährige war zunächst „unsicher“, ob er Schauspieler werden wolle, und es waren darüber hinaus noch andere Schauspieler im Gespräch, um den verstorbenen King of Pop in ‚Michael‘ zu spielen – dem Biopic, das die Karriere der Musiklegende von den Jackson 5 bis zu seiner Solokarriere nachzeichnet. Doch Michaels Neffe bekam die Rolle letztlich nach Ermutigung durch Regisseur Antoine Fuqua (60) und nachdem Jaafar bewiesen hatte, dass er in der Rolle des ‚Thriller‘-Hitmachers bleiben konnte, als Fuqua ihm während eines Tests unerwartet eine Frage stellte.
Fuqua arbeitete mit Kameramann Bob Richardson (70) an ‚Equalizer 3‘, als dieser Fuqua eine Aufnahme von sich mit Jaafar am Set von ‚Michael‘ zeigte, in dem auch Juliano Valdi (junger Michael), Colman Domingo (Joe Jackson) und Nia Long (Katherine Jackson) mitspielen. Fuqua erinnerte sich gegenüber ‚Deadline‘: „Als ich das Foto sah, war ich überwältigt, aber das ist ein Foto. Als ich aus Italien zurückkam, arrangierten wir einen kompletten Make-up- und Kameratest. Es waren auch andere im Rennen. Aber als ich zurückkam, hatte [Produzent] Graham [King] Jaafar vor mir getroffen.“ Der Regisseur frühstückte danach gemeinsam mit Jaafar und konnte dabei sehen, wie „sanft und elegant er war“: „Einfach was für eine Art Mensch er war, man konnte Michaels DNA sehen.“
Dennoch war sich Fuqua am Anfang nicht sicher, als Jafaar für die Rolle vorsprach. Dann aber verbrachte er Zeit mit dem jungen Mann, der sich selbst noch gar nicht sicher war, ob er Schauspieler werden wollte. Fuqua fügte hinzu: „Aber ich wusste, das war etwas; wenn er es machen würde, würde er alles geben.“ Der Filmemacher fuhr fort: „Graham ließ ihn einige Schauspielstunden nehmen. Als ich am Set dazukam und er tanzte, warf ich Jaafar eine Frage zu, von der er nicht wusste, dass sie kommen würde. Ich ließ die Kamera laufen und stellte ihm eine Frage, als wäre er Michael. Der Raum hielt inne, es war fast spirituell: Er beantwortete meine Frage, als wäre er Michael.“
Fuqua verriet, dass Jaafars „kraftvolle“ Darstellung seines „ruhigen, süßen“ Onkels – der im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren starb – bei „der Hälfte der Crew“ Tränen auslöste, und fügte hinzu: „Ich dachte, er kann es schaffen. Denn er wusste nicht, dass ich ihm diese Frage stellen würde, und er wusste nicht, dass ich filmte. Ich wollte sehen, ob er im Moment bleiben und Michael sein konnte.“
Außerdem bluteten Jaafars Füße vor Hingabe zu der Rolle, weil er nicht aufhörte zu tanzen und zu spielen, bis er Perfektion erreicht hatte. Fuqua erinnerte sich: „Wir begannen mit ‚Bad‘, mit einer großen Show auf dem Sony-Gelände mit 1.000 Statisten und Lichtern, einer großen Show. ‚Bitte schön, Junge, wir werfen dich ins Feuer.‘ Und er hat mich umgehauen. Ich sah zu, wie er es immer und immer wieder mit den Tanzbewegungen machte, bis seine Füße bluteten, aber auch mit der schauspielerischen Routine.“






