StarsLisa Kudrow: Bedenken über KI-Nutzung

Lisa Kudrow - AVALON - London - March - 2026 - HBO Max UK and Ireland Launch Party
Lisa Kudrow zeigt sich besorgt darüber, dass ihr digitales Abbild nach ihrem Tod von Filmstudios mithilfe künstlicher Intelligenz weiterverwendet werden könnte.
Die aus ‚Friends‘ bekannte Schauspielerin äußerte sich zu den wachsenden Möglichkeiten von KI in der Film- und Fernsehbranche. Anlass war unter anderem eine Szene in der Serie ‚The Comeback‘, in der ihre Figur Valerie in einer KI-generierten Sitcom auftauchte.
Gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ erklärte Kudrow, dass sie die Entwicklung zwar als technisches Werkzeug sehe, aber auch kritisch bewerte. Der Unterschied liege darin, dass generative KI weit über Fan-Kreativität wie Fan-Art oder Fan-Fiction hinausgehe. Problematisch werde es dort, wo damit Geld verdient werde oder Studios ohne klare Grenzen mit dem Abbild von Schauspielern arbeiten könnten. Besonders beunruhigt sie die Vorstellung, dass nach dem Tod einer Person deren digitales Abbild weiterhin genutzt werden könnte. „Das Problem entsteht, wenn sie daraus Kapital schlagen und etwas schaffen können, das sie nach Belieben nutzen können. Oder wenn Filmstudios beschließen, dass sie dein Bild nach Belieben verwenden dürfen“, so die Darstellerin. Zwar brauche es in solchen Fällen die Zustimmung der Hinterbliebenen, dennoch mache ihr genau das Sorgen.
Neben ihren KI-Bedenken sprach die 62-Jährige auch über ihr Älterwerden. Sie habe sich vor einiger Zeit erstmals Botox spritzen lassen, sei damit aber nicht ganz zufrieden gewesen und wolle künftig eher darauf verzichten. Gleichzeitig betonte sie, dass sie sich darauf freue, ältere Rollen zu spielen. Kudrow reflektierte außerdem ihre Karriere und sagte, dass sie sich bei ‚Friends‘ mit ihrer Rolle als Phoebe Buffay zunächst eher wie ein „nachträglicher Gedanke“ gefühlt habe – heute sehe sie jedoch, wie sehr sie die Erwartungen der Branche übertroffen habe.







