StarsKhloé Kardashian von PETA kritisiert, weil sie ihren Katzen die Krallen entfernen ließ

Khloé Kardashian poses with the award - 2025 Duftstars In Duesseldorf - Getty
Die Tierrechtsorganisation übt scharfe Kritik an der Reality-TV-Darstellerin.
Khloé Kardashian ist von der Tierrechtsorganisation PETA scharf kritisiert worden, nachdem bekannt wurde, dass sie ihren Katzen die Krallen entfernen ließ.
Die 41-jährige Reality-TV-Darstellerin hatte kürzlich offen über ihre nach eigener Aussage „wirklich schreckliche“ Entscheidung gesprochen, ihre beiden Katzen Grey Kitty und Baby Kitty einem sogenannten Declawing-Eingriff zu unterziehen. Dabei werden Teile der Zehenknochen sowie die daran befestigten Krallen chirurgisch entfernt. In Deutschland ist dieser Eingriff verboten.
Vertreter von PETA appellierten nun an Fans der Serie ‚The Kardashians‘, Khloés Beispiel nicht zu folgen. In einer Stellungnahme gegenüber der Zeitung ‚Daily Mail‘ erklärte Daphna Nachminovitch, Senior Vice President of Cruelty Investigations bei PETA: „Zumindest weiß Khloé Kardashian jetzt, dass die Amputation der Zehen an den Gelenken Katzen lebenslanges Leid und Schmerzen zufügen kann und ihnen ihre natürliche Fähigkeit nimmt, sich zu strecken, zu klettern und sich zu verteidigen.“
Weiter sagte sie: „Katzen brauchen Kratzbäume und regelmäßige Krallenpflege – keine verstümmelnden Operationen, die allein dem menschlichen Komfort dienen. PETA fordert alle dazu auf, Khloés Fehler nicht zu wiederholen und Katzen ihre natürlichen Krallen zu lassen.“ Khloé selbst zeigte sich reumütig und erklärte, sie habe auf schlechte Ratschläge gehört. Heute bereue sie die Entscheidung, da ihre Katzen sich draußen nicht mehr verteidigen könnten.
In ihrem Podcast ‚Khloé In Wonder Land‘ räumte sie ein: „Ich wurde wirklich schlecht beraten, was das Entfernen der Krallen meiner Katzen angeht. Ich hatte vorher nie Katzen und wusste nicht einmal, dass es so etwas gibt.“ Der Reality-TV-Star ergänzte: „Ich fühle mich wirklich schrecklich, dass ich diesen Weg gegangen bin. Ich habe das Gefühl, dass meine Katzen deshalb unglücklich sind – und das ist meine Schuld.“
Weil ihre Tiere sich nicht mehr schützen könnten, lasse Khloé ihnen kaum Freiheiten: „Meine Katzen tragen AirTags. Sie dürfen nicht einmal in die Nähe einer Tür. Ich habe solche Angst, dass sie hinauslaufen, weil sie keine Möglichkeit mehr haben, sich zu verteidigen. Sie haben ihre Schutzmechanismen verloren.“ Dieser Umstand mache sie traurig. Zudem räumte die Unternehmerin ein, dass sie mit der Anschaffung einer zweiten Katze einen weiteren Fehler gemacht habe.
Ursprünglich habe sie ihrer Tochter True zum sechsten Geburtstag Baby Kitty geschenkt, damit Grey Kitty Gesellschaft habe. Doch statt Harmonie sei Chaos entstanden: „Grey Kitty war perfekt – die Heilige unter den Katzen. Aber nachdem Baby Kitty eingezogen war, fing Grey Kitty an, auf eines der Betten zu urinieren, um uns zu zeigen, dass sie uns hasst und wütend ist, weil jetzt noch eine Katze da ist.“






