StarsShailene Woodley über die ‚wichtige Botschaft‘ von ‚Paradise‘

Lee - New York Screening - Shailene Woodley - Getty
Shailene Woodley spricht über die 'wichtige Botschaft' von 'Paradise'.
Shailene Woodley war von der zentralen Botschaft der Serie ‚Paradise‘ so begeistert, dass sie nicht lange überlegen musste, die Rolle anzunehmen.
Die 34-jährige Schauspielerin spielt Annie in der postapokalyptischen Fernsehserie, die bei ihr einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Sichtlich bemüht, ihre Tränen zurückzuhalten, sagte Shailene: „Ich habe in ‚Paradise‘ sehr viel Hoffnung gesehen. Ich habe in meinem Leben Zeit in vielen unterschiedlichen Gemeinschaften verbracht. Dort habe ich erlebt, dass großes Leid oft auch großes Potenzial für tiefe Liebe und starke Unterstützung mit sich bringt, wenn man eine Gemeinschaft um sich hat. Das ist eine der wichtigsten Botschaften dieser Serie: Das Gute existiert im menschlichen Herzen.“
Shailene konnte sich auch deshalb mit ihrer Figur identifizieren, weil sie in ihrem eigenen Leben oft Einsamkeit erlebt hat. In ihren ersten Folgen ist Annie größtenteils allein zu sehen, nachdem sie sich in Elvis Presleys Anwesen Graceland verschanzt hat. Im Podcast ‚TV Topics‘ erklärte sie: „Auch ich habe in meinem Leben Einsamkeit erlebt, natürlich auf ganz andere Weise als Annie. Aber Einsamkeit ist ein sehr nachvollziehbares Gefühl. Sie kann jemanden zerstören oder als Erinnerung an die eigene Widerstandskraft dienen.“
Eine der intensivsten Szenen, die Shailene drehen musste, war die Geburt einer Tochter, bei der ihre Figur zunächst nur von ihrem Freund Xavier unterstützt wird, gespielt von Sterling K. Brown. Die Schauspielerin verriet, dass die Dreharbeiten einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen hätten. Sie erinnerte sich: „Ich weiß noch, wie ich nach diesem Drehtag ins Auto stieg, die Person anrief, mit der ich damals zusammen war, und sagte: ‚Ich bin gerade vollkommen im Moment.‘ Ich fühlte mich so präsent, weil das Adrenalin einer derart emotionalen Erfahrung alles andere ausblendet.“
Shailene stieß erst sehr spät zum Projekt dazu. Zwischen einem Zoom-Gespräch mit Serienautor Dan Fogelman und ihrem ersten Drehtag lagen lediglich neun Tage. Gerade deshalb fühlte sich alles besonders natürlich an. Sie sagte: „Für mich war das Ganze im besten Sinne ein Wirbelwind. Der gesamte Prozess war sehr intuitiv.“






