StarsUS-Flaggen werden für Dolly Parton länger auf halbmast wehen als nach dem Tod von Papst Franziskus

Dolly Parton performs on NBC's 'Today' Show - 2014 - Famous
Die Flaggen der USA werden zu Ehren von Dolly Parton länger auf halbmast wehen, als dies nach dem Tod anderer bedeutender Persönlichkeiten wie Papst Franziskus der Fall war.
Die Country-Legende starb am Dienstag (25. August) im Alter von 80 Jahren. Kurz nach Bekanntgabe ihres Todes kündigte Präsident Donald Trump die seltene Ehrung an. Nach ihrem Tod wurden die Flaggen im ganzen Land auf halbmast gesetzt. Das Weiße Haus hat inzwischen bestätigt, dass sie bis zum Sonnenuntergang am Dienstag, dem 1. September, auf halbmast bleiben werden.
Trump bezeichnete den Tod der ‚Jolene‘-Sängerin als „einen wahren Verlust für Millionen von Menschen“. Auf seiner Plattform Truth Social fügte er hinzu: „Es hat nie jemanden wie sie gegeben und wird es auch nie wieder geben. Ihr zu Ehren lasse ich die amerikanische Flagge in den gesamten Vereinigten Staaten für einen Zeitraum von einer Woche auf halbmast setzen, beginnend heute Abend um 18 Uhr. Ruhe in Frieden, Dolly! Die Welt liebt dich.“
Als Papst Franziskus am 21. April vergangenen Jahres starb, ordnete Trump an, dass die Flaggen bis zum Sonnenuntergang am Tag seiner Beisetzung auf halbmast wehen sollten. Er wurde am 26. April beigesetzt. Auch nach der Tötung der rechtsgerichteten Persönlichkeit Charlie Kirk im September 2025 ordnete der Präsident dies an, wonach die Flaggen vier Tage lang auf halbmast wehten.
Nach dem unerwarteten Tod des republikanischen Senators Lindsey Graham im vergangenen Monat hielt er sich wiederum an bestimmte Vorgaben. Der Politiker starb am 11. Juli, und die Flaggen wehten vom 13. bis zum 18. Juli auf halbmast.
Dolly äußerte sich nie öffentlich zu ihren politischen Überzeugungen, lehnte jedoch während Trumps erster Amtszeit zweimal Angebote für die ‚Presidential Medal of Freedom‘ ab sowie einmal während Joe Bidens Amtszeit. 1979 ließ sie sich mit Präsident Jimmy Carter fotografieren, und 2006 besuchte sie als Preisträgerin des Kennedy Center das Weiße Haus von George W. Bush. Die ‚Jolene‘-Sängerin betonte zuvor, sie müsse „vorsichtig“ damit sein, ihre politischen Ansichten zu äußern, weil sie nicht wollte, dass diese als „Waffe“ benutzt würden. Gegenüber dem ‚People‘-Magazin sagte sie: „Ich weiß, dass die Leute zuhören werden, was auch immer ich sage, und sie werden vielleicht mehr hineininterpretieren, als ich eigentlich gemeint habe. Deshalb muss ich vorsichtig sein.“ Natürlich habe sie ihre eigene Meinung, aber sie sei kein besonders meinungsstarker Mensch, erklärte sie damals. „Jeder darf seine eigenen Überzeugungen und seinen eigenen Glauben haben, aber man muss sie nicht wie eine Waffe einsetzen, wenn sie stattdessen ein Werkzeug sein könnten.“







