StarsDame Helen Mirren meidet Ärzte und nutzt KI für medizinischen Rat

Dame Helen Mirren - MobLand - Season Two - World Premiere - Famous
Dame Helen Mirren hat verraten, dass sie Arztbesuche lieber vermeidet und stattdessen auch schon einmal künstliche Intelligenz um medizinischen Rat bittet.
Die 81-jährige Schauspielerin bezeichnet sich selbst als „das Gegenteil eines Hypochonders“ – gesundheitliche Beschwerden ignoriere sie lieber. Das Thema kam in einem Gespräch mit ‚Entertainment Weekly‘ auf, nachdem ihre ‚A Talent for Murder‘-Co-Stars Alden Ehrenreich und Olivia Cooke über ihre selbst diagnostizierte Hypochondrie gesprochen hatten.
Als Ehrenreich Mirren fragte, ob sie Ärzte meide, antwortete die Oscar-Preisträgerin: „Totale Verdrängung. Ich meide Ärzte. Oh nein, absolut. Und es funktioniert.“ Ehrenreich erklärte dagegen, dass er am liebsten ständig einen Arzt in seiner Nähe hätte. Mirrens trockene Antwort: „Nun, hast du doch. Das nennt sich KI.“ Als ihr Kollege darüber lachte und die Bemerkung als interessante Werbung für künstliche Intelligenz bezeichnete, legte Mirren nach. „KI ist unglaublich“, schwärmte sie und scherzte darüber, der Technologie einfach ihre verschiedenen Beschwerden zu schildern.
Ihre Begeisterung ist insofern bemerkenswert, da Mirren noch vor zwei Jahren bei den American Cinematheque Awards einen ganz anderen Umgang mit KI demonstriert hatte. Als sie dort ihren Preis für ihr Lebenswerk entgegennahm, begann sie ihre Dankesrede zunächst mit auffallend förmlichen Worten über ihre jahrzehntelange Karriere und ihre Liebe zur Schauspielkunst. Dann enthüllte sie die Pointe: „Und das wurde von KI geschrieben.“ Unter dem Jubel des Publikums zerriss Mirren das Blatt mit der künstlich erzeugten Rede und warf die Stücke auf den Boden.
Technischer Fortschritt fasziniert die Schauspielerin allerdings schon länger. Besonders begeistert ist sie von GPS. In einem Interview mit ‚Brave New World‘ des ‚Evening Standard‘ sprach Mirren 2024 sogar darüber, wie schade sie es finde, dass Nirvana-Frontmann Kurt Cobain die Technologie nicht mehr erleben konnte. „GPS ist das Wunderbarste überhaupt“, sagte sie. Zu beobachten, wie sich der kleine blaue Punkt auf einer Karte die Straße entlangbewege, empfinde sie als „vollkommen magisch und unglaublich“.







