StarsMatt Damon bereut Absage: Diese Rolle in Hit-Komödie hätte er gerne gespielt

Matt Damon attend The RIP World Premiere NY - Netflix - Getty BangShowbiz
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Bang ShowbizBang Showbiz | 06.11.2026, 09:00 Uhr

Matt Damon erhielt das Angebot für eine Filmrolle, die später Mark Wahlberg übernahm.

Matt Damon ärgert sich rückblickend darüber, eine Hauptrolle in der erfolgreichen Komödie ‚Ted‘ abgelehnt zu haben.
Der Schauspieler erhielt 2012 das Angebot, in dem Film mitzuspielen, entschied sich jedoch dagegen. Stattdessen übernahm schließlich Mark Wahlberg die Rolle. In einem Interview mit dem Magazin ‚GQ‘ wurde Damon gefragt, ob er es bereue, bestimmte Rollen ausgeschlagen zu haben. Daraufhin räumte er ein: „Ich sage so etwas eigentlich nie gerne, weil ich nicht mit diesem Bedauern leben möchte. Aber ich kann euch erzählen, dass ich ‚Ted‘ abgelehnt habe. Ich habe noch nie ein Drehbuch gelesen, bei dem ich so sehr lachen musste.“

Der 56-Jährige sei sogar mit dem Skript zum Abendessen gegangen und habe seinen Freunden einzelne Passagen daraus vorgelesen. Trotzdem habe er sich letztlich selbst von der Rolle abgebracht, indem er zu viel darüber „nachdachte“. Damon gestand: „Ich dachte mir: Na ja, vielleicht ist der Teddybär ja eigentlich die beste Rolle … Also habe ich die Sache zergrübelt und mich selbst davon abgebracht.“ Hinzu kam, dass der Film in Boston gedreht wurde. Für Damon wäre das eine Gelegenheit gewesen, sechs Monate in seiner Heimatstadt zu verbringen. „Mein Vater ist inzwischen verstorben, und wenn ich heute daran zurückdenke, denke ich mir: ‚Mensch, das wären sechs Monate zu Hause gewesen'“, enthüllte er.

Dennoch betonte der Hollywood-Star, dass die Rolle letztlich genau beim richtigen Darsteller gelandet sei. „Mark ist großartig, der Film ist großartig, und ich hätte ihn nicht besser gemacht“, sagte er. Damon ist ein großer Fan von Komödien, bekommt allerdings nur selten entsprechende Rollenangebote. Der Schauspieler erklärte, dass Komödien in der Filmbranche häufig als wirtschaftliches Risiko gelten, da sie international schwerer zu vermarkten seien als andere Genres. „Komödien lassen sich außerhalb der USA einfach nicht so gut verkaufen“, offenbarte er. Weil Humor stark von kulturellen Unterschieden geprägt sei, müssten Komödien einen Großteil ihrer Einnahmen auf dem US-Markt erzielen. Dadurch sei der Spielraum für Fehler kleiner.

Der ‚Die Odyssee‘-Darsteller lese deshalb auch nicht besonders viele Drehbücher dieser Art. „Ich glaube nicht, dass die Leute bei Komödien oft an mich denken. Aber ich liebe sie, ich sehe sie mir gerne an und ich spiele auch gerne darin mit, wenn sich die Gelegenheit ergibt“, erklärte er.