FilmAnna Sawai hat ‚riesige Angst‘, Geheimnisse über Beatles-Biopics auszuplaudern

Screen Actors Guild Awards 2025 - Anna Sawai  -  Award - Getty BangShowbiz
Screen Actors Guild Awards 2025 - Anna Sawai - Award - Getty BangShowbiz

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Bang ShowbizBang Showbiz | 08.11.2026, 12:00 Uhr

Anna Sawai befürchtet, versehentlich Geheimnisse über die Beatles-Filme auszuplaudern.

Anna Sawai ist unglaublich nervös, wenn es darum geht, über die kommenden Beatles-Biopics zu sprechen.
Die Schauspielerin verkörpert in der vierteiligen Filmreihe von Regisseur Sam Mendes Yoko Ono. Obwohl sie sich geehrt fühlt, diese Rolle übernehmen zu dürfen, hat sie große Sorge, versehentlich Details über das noch nicht veröffentlichte Filmprojekt preiszugeben. Im Gespräch mit dem Magazin ‚Sunday Times Style‘ gestand die ‚Shogun‘-Darstellerin: „Ich habe riesige Angst, etwas zu verraten, das noch nicht öffentlich bekannt ist.“ Die Beatles seien schon seit langer Zeit ein Teil ihres Lebens. „Es ist irgendwie unglaublich, dass ich in einem Film über sie mitspiele“, sagte sie.

Sawai brachte die japanische Bezeichnung „Manzoku“, die so viel wie Erfüllung oder Zufriedenheit bedeutet, mit ihrer Rolle in Verbindung. „Yoko zu spielen, wird sehr, sehr ‚Manzoku‘ sein – also erfüllend –, wenn ich es richtig mache“, erklärte sie. Über die Jahre wurde Yoko Ono immer wieder für ihre angebliche Rolle bei der Trennung der Beatles verantwortlich gemacht. Für die Vorbereitung auf ihre Figur sprach Anna deshalb auch mit Sean Lennon, dem Sohn der Künstlerin, und betrieb eigene Recherchen. Dabei setzte sie sich intensiver mit dem Rassismus und der Frauenfeindlichkeit auseinander, mit denen Ono konfrontiert war.

„Ich hatte bereits eine Vorstellung davon, aber jetzt ist es für mich ein bisschen persönlicher geworden“, schilderte die 34-Jährige. „Es fühlt sich so falsch an, dass sie so behandelt wurde. Ich habe das Gefühl, dass wir mit dieser Geschichte eine Version erzählen werden, die die Menschen bisher noch nicht gesehen haben.“ Heute seien die Menschen aufgeschlossener und offener für Vielfalt. „Deshalb denke ich, dass die Geschichte anders aufgenommen werden wird“, ergänzte Sawai.

Bereits zuvor hatte die Schauspielerin Yoko Ono als große Inspiration bezeichnet. „Sie ist eine außergewöhnliche Künstlerin“, schwärmte sie gegenüber ‚People‘. Viele Menschen würden die wahre Persönlichkeit der Künstlerin gar nicht kennen. „Außerdem war sie eine unabhängige Frau, und genau das gefiel den Menschen nicht. Sie wollten John für sich allein haben, und Yoko war ein leichtes Ziel. Ich finde es sehr bedeutsam, ihre Geschichte erzählen zu dürfen“, erklärte Sawai.