FilmAnthony Michael Hall: John Hughes sprach über eine Fortsetzung von ‚The Breakfast Club‘

Anthony Michael Hall - Saturn Awards 2022 - Avalon BangShowbiz
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Anthony Michael Hall - Saturn Awards 2022 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 07.08.2026, 14:00 Uhr

Anthony Michael Hall sagt, John Hughes habe über eine Fortsetzung von 'The Breakfast Club' gesprochen.

Anthony Michael Hall hat verraten, dass Regisseur John Hughes bei ihrem letzten gemeinsamen Gespräch eine Fortsetzung des Kultfilms ‚The Breakfast Club‘ angedeutet habe.
Die 1985 erschienene Tragikomödie erzählt die Geschichte von fünf Schülerinnen und Schülern aus völlig unterschiedlichen Cliquen: Claire Standish (Molly Ringwald), Brian Johnson (Anthony Michael Hall), John Bender (Judd Nelson), Allison Reynolds (Ally Sheedy) und Andrew Clark (Emilio Estevez), die gemeinsam einen Samstag im Nachsitzen verbringen müssen. Hall, heute 58 Jahre alt, berichtete nun, dass Hughes, der im August 2009 im Alter von 59 Jahren an einem Herzinfarkt starb, bereits 1988 bei ihrem letzten Telefonat über eine mögliche Fortsetzung nachgedacht habe. Darin sollten die Figuren als Erwachsene wieder aufeinandertreffen. In der aktuellen Ausgabe der ‚The Rich Eisen Show‘ erzählte Hall: „Das letzte Mal, als ich mit Mr. Hughes gesprochen habe, rief er mich gemeinsam mit John Candy an. Das war etwa 1988. Wir haben ein paar Stunden telefoniert, und damals sprach er bereits darüber. Das war etwas, das ihn beschäftigte: die Idee, ‚The Breakfast Club‘ zurückzubringen. Die fünf Figuren sollten sich später in ihrem Leben wieder begegnen, inzwischen berufstätig und in ihren Dreißigern. Das ist natürlich schon sehr lange her.“ Hall ergänzte: „Ich glaube, er hat mit dieser Idee gespielt. Ob er bereits ein Drehbuch geschrieben hatte, weiß ich nicht. Aber er war unglaublich produktiv.“

Bereits im April 2025 hatte Molly Ringwald derweil erklärt, dass sie nichts von einem Remake des Films halte. Laut ‚People‘ sagte sie auf der Fanmesse C2E2 in Chicago: „Ich persönlich glaube nicht daran, diesen Film neu zu verfilmen, weil er ein Produkt seiner Zeit ist. Er spricht die Menschen auch heute noch an. Ich finde, man sollte Filme machen, die sich von anderen inspirieren lassen, sie aber weiterentwickeln und das widerspiegeln, was heute gesellschaftlich passiert. Dieser Film ist nun einmal sehr weiß. Man sieht kaum unterschiedliche ethnische Hintergründe. Über Geschlechteridentität wird überhaupt nicht gesprochen. All das bildet unsere heutige Welt nicht mehr wirklich ab.“ Ringwald würde lieber Filme sehen, die von ‚The Breakfast Club‘ inspiriert sind, aber einen anderen Weg einschlagen.

Ringwald, die auch in Hughes‘ Erfolgsfilmen ‚Sixteen Candles‘ (1984) und ‚Pretty in Pink‘ (1986) mitspielte, betonte zudem, dass der Regisseur nie gewollt habe, dass seine Klassiker neu verfilmt werden. Gegenüber ‚People‘ sagte sie: „Sie können eigentlich gar nicht neu verfilmt werden, weil das ohne die Zustimmung des verstorbenen John Hughes nicht möglich wäre. Und er wollte nie, dass seine Filme neu aufgelegt werden. Ich finde auch nicht, dass sie neu gemacht werden sollten. Wenn jemand etwas Neues schaffen möchte, dann sollte es sich von The Breakfast Club inspirieren lassen, darauf aufbauen und die Themen dieser Generation aufgreifen, anstatt einfach zu versuchen, einen Film aus einer anderen Zeit zu kopieren.“