Historien-Epos mit Hugh Jackman & Co. Baz Luhrmann wäre bei Dreharbeiten zu „Australia“ beinahe gestorben!

Baz Luhrmann - UK screening of Elvis May 2022 - Famous BangShowbiz
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Baz Luhrmann - UK screening of Elvis May 2022 - Famous

Bang ShowbizBang Showbiz | 23.12.2022, 10:00 Uhr

Der Regisseur bezeichnet den Historienfilm als größte Herausforderung seiner Karriere.

Baz Luhrmann enthüllt, dass es ihn „fast umbrachte“, „Australia“ zu drehen.

Das Historien-Epos mit Hugh Jackman und Nicole Kidman in den Hauptrollen kam 2008 in die Kinos. Für den australischen Regisseur war es eine äußerst herausfordernde Erfahrung, den Film zu inszenieren.

Regie war „ein nervenaufreibendes Erlebnis“

„Ich lebte in Nordaustralien und arbeitete mit einigen der großen Schriftsteller unseres Landes wie Richard Flanagan zusammen, um etwas über die gestohlene Generation zu lernen“, schildert er im Interview mit „Deadline“. „Das Regie führen war ein sehr nervenaufreibendes Erlebnis. Wir wurden von der Pferdegrippe heimgesucht. Ich ging in die Wüste, um zu drehen, und es regnete zum ersten Mal seit 150 Jahren, also hatte ich eine grasbedeckte Wüste.“

Baz zeigt keine Reue

Trotz der Pannenserie verspürt Luhrmann keine Reue, das Projekt damals angenommen zu haben. „Es hat mich fast umgebracht, aber ich würde keinen Tag davon aufgeben“, stellt er klar. „Wenn ich es mir jetzt anschaue, ist es wahrscheinlich der einzige Film, den ich gemacht habe, wo es kein Konfetti oder Feuerwerk gibt.“

Der 60-Jährige rätselt immer noch darüber, wieso „Australia“ so verschieden auf der Welt ankam. „Es ist mein einziger Film, der nicht wirklich in Amerika gezeigt wurde. Alles andere wurde dort gespielt“, grübelt er. In Europa sei es dagegen genau andersrum gelaufen: „Es ist nach wie vor mein Film Nummer eins in Frankreich und Spanien und ich weiß immer noch nicht, wieso.“