FilmBritney-Spears-Biopic: Drehbuchautorin hält Film jetzt für ‚genau richtig‘

Britney Spears - 2016 Billboard Music Awards - Arrivals - Getty
Die Drehbuchautorin des Britney-Spears-Biopics hält den Film jetzt für 'genau richtig'.
Das lange erwartete Biopic über Britney Spears nimmt offenbar weiter Gestalt an.
Liz Meriwether, die als Schöpferin der Serie ‚New Girl‘ bekannt ist und derzeit das Drehbuch verfasst, hält den Zeitpunkt für den geplanten Film für besonders passend. Die Geschichte der Popikone müsse gerade jetzt noch einmal neu betrachtet werden, findet sie. Regie führt Jon M. Chu, der Film basiert auf Spears‘ 2023 erschienenen Memoiren ‚The Woman in Me‘. Darin schildert die Sängerin ihren Aufstieg vom Kinderstar zur internationalen Popgröße, aber auch die Schattenseiten ihres Ruhms und die enorme öffentliche Aufmerksamkeit, unter der sie schließlich zusammenbrach. Fast 14 Jahre lang stand Spears unter einer Vormundschaft, die im November 2021 beendet wurde. Im Gespräch mit dem Magazin ‚Vanity Fair‘ erklärte Meriwether: „Ich glaube, dass es der richtige Zeitpunkt für diesen Film ist und der richtige Moment, um zurückzublicken und darüber nachzudenken.“
Die Drehbuchautorin ist fast im selben Alter wie Spears und freue sich deshalb besonders darauf, ihre Geschichte neu zu erzählen. Meriwether steht nach eigener Aussage noch ganz am Anfang der Arbeit. Gleichzeitig beschäftigt sie sich intensiv mit der Zeit, in der Spears zum Weltstar wurde. Was die Sängerin erlebt habe, sei eng mit den damaligen gesellschaftlichen Veränderungen verbunden gewesen. „Ich bin wirklich erst am Anfang, wenn es darum geht, darüber nachzudenken“, sagte sie. Spears‘ Geschichte sei für die damalige Zeit außergewöhnlich gewesen: eine „perfekte Mischung aus Aufmerksamkeit und neuen Formen von Medien“.
Um sich in die Ära hineinzuversetzen, hört Meriwether derzeit auch intensiv Spears‘ Musik und andere Songs aus jener Zeit. Sie habe sich durch das „gesamte Repertoire“ der Sängerin gearbeitet. Besonders angetan haben es ihr die Songs ‚Perfume‘ und ‚If I’m Dancing‘. Spears habe zahlreiche Alben veröffentlicht, erklärte die Autorin, und neben den großen Hits gebe es deshalb viele Stücke, die weniger bekannt seien.
Regisseur Jon M. Chu hatte bereits im vergangenen Jahr betont, dass Spears eng in die Produktion eingebunden werden soll. Gegenüber ‚Entertainment Tonight‘ sagte er: „Sie wird sehr involviert sein.“ Zwar habe die eigentliche Arbeit noch nicht begonnen, er habe aber bereits Vorstellungen davon, welchen Ansatz er verfolgen wolle. Über die Besetzung gibt es bislang ebenfalls keine Entscheidung. Fans brachten unter anderem Sabrina Carpenter und Sydney Sweeney ins Gespräch. Chu erklärte, er habe die zahlreichen Vorschläge zur Kenntnis genommen. Zunächst müsse jedoch feststehen, welche Richtung der Film einschlage.
Für Chu steht ohnehin eine andere Perspektive im Mittelpunkt. Nach der Lektüre von ‚The Woman in Me‘ habe er Spears nicht mehr nur als Ikone, sondern vor allem als Menschen gesehen. Diese menschliche Seite wolle er „würdigen“. Es gehe darum, zu zeigen, „was wir von Menschen erwarten, von denen wir glauben, dass sie uns gehören“. Seine Botschaft: „Sie sind ihre eigenen Menschen, und wir müssen das respektieren.“ Auch Millie Bobby Brown, Emma Roberts und Olivia Holt haben bereits öffentlich Interesse an der Rolle bekundet. Brown sagte 2022 in der ‚Drew Barrymore Show‘, sie wolle gerne eine reale Person darstellen. Spears‘ Geschichte, so der ‚Stranger Things‘-Star, spreche sie persönlich besonders an.







