StarsChristina Applegate spricht über Missbrauch in der Kindheit

Christina Applegate - Bad Moms - LA Premiere - Avalon BangShowbiz
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Christina Applegate - Bad Moms - LA Premiere - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 26.02.2026, 09:00 Uhr

Die Schauspielerin äußert sich in ihrem neuen Buch über das große Trauma ihrer Kindheit.

Christina Applegate wurde missbraucht, als sie erst fünf Jahre alt war.
Die US-Schauspielerin wuchs größtenteils bei ihrer Mutter Nancy Priddy auf, nachdem ihr Vater Robert Applegate die Familie verlassen hatte, als Christina nur wenige Monate alt war. Nun berichtete sie, dass sie von einer weiblichen Babysitterin sexuell missbraucht wurde – ein Erlebnis, das ihr Leben nachhaltig geprägt habe.

In einem von ‚People‘ veröffentlichten Auszug aus ihren neuen Memoiren ‚You With the Sad Eyes‘ schrieb die 54-Jährige: „Ich wusste, dass jeder Teil davon falsch war. Ich fühlte mich krank, verängstigt und traurig … Ich habe mich nie wirklich wohl dabei gefühlt, berührt zu werden – und das gilt bis heute.“ Ihr ganzes Leben lang sei ihr zu viel Nähe unangenehm gewesen. „Und das alles wegen dieses Mädchens, das mich zu etwas zwang, das ich kaum verstand, von dem ich aber wusste, dass es beschämend war“, enthüllte die ‚Dead to Me‘-Darstellerin.

Auch ihr familiäres Umfeld sei in den frühen Jahren instabil gewesen – bedingt durch die Heroinsucht ihrer Mutter und einen gewalttätigen Partner, der ebenfalls gegenüber Christina handgreiflich geworden sei. „Ich glaube, ich hatte zwischen meinem dritten und siebten Lebensjahr eine der schlimmsten Situationen. Aber solche Dinge passierten damals in vielen unserer Zuhause. Alleinerziehende Mütter, Männer, die kamen und gingen, Drogen“, offenbarte sie.

Christina betonte, sie wolle mit ihrem Buch nicht als Opfer wahrgenommen werden, sondern hoffe, dass ihre Geschichte anderen Mut mache. Im Gespräch mit ‚People‘ erklärte sie: „Vieles ist sehr schwer. Jemand fragte mich: ‚Machst du das, um dich als Opfer darzustellen?‘ Und ich sagte: ‚Nein, ich möchte andere Menschen stärken.‘ Zumindest hoffe ich das.“