FilmGareth Edwards verlässt ‚Jurassic World‘ wegen kreativer Differenzen

Gareth Edwards - June 2025 - Avalon - Jurassic World Rebirth World Premiere BangShowbiz
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Gareth Edwards - June 2025 - Avalon - Jurassic World Rebirth World Premiere

Bang ShowbizBang Showbiz | 07.08.2026, 11:00 Uhr

Gareth Edwards verlässt 'Jurassic World' wegen kreativer Differenzen.

Gareth Edwards wird beim nächsten Film der ‚Jurassic World‘-Reihe doch nicht Regie führen. Als Grund nennt der Filmemacher „kreative Differenzen“.
Zunächst berichtete das Branchenportal ‚Deadline‘ über den Ausstieg. Demnach sollen Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey ihre Rollen im neuen Teil des Franchise erneut übernehmen. Ein Insider erklärte gegenüber ‚Deadline‘, Edwards werde sich nun „auf andere eigene Filmprojekte konzentrieren, die sich derzeit in Entwicklung befinden“. Gleichzeitig habe das Studio bereits die Suche nach einer neuen Regisseurin oder einem neuen Regisseur begonnen. Universal veröffentlichte nach Bekanntwerden der Nachricht ein kurzes Statement: „Die Zusammenarbeit mit Gareth bei ‚Jurassic World Rebirth‘ war für uns eine großartige Erfahrung.“

Wer Edwards nachfolgt, wird bereits der sechste Regisseur der Reihe sein, seit 1993 der erste ‚Jurassic Park‘-Film in die Kinos kam. Das Franchise wurde 2025 mit ‚Jurassic World Rebirth‘ neu gestartet. Der Film spielte weltweit beeindruckende 872 Millionen US-Dollar ein. Laut ‚Deadline‘ sollen die Dreharbeiten zum bislang noch titellosen nächsten Teil im Jahr 2027 beginnen. Edwards‘ Abschied von der Filmreihe erfolgt nur wenige Monate nachdem er sich ausführlich über den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Filmbranche geäußert hatte. Bereits in seinem Science-Fiction-Film ‚The Creator‘ (2023) setzte er sich intensiv mit der Technologie auseinander. Bei Amazons Veranstaltung ‚AI on the Lot‘ im Mai 2026 sagte der 51-Jährige: „Ich sehe keinen Grund, warum man sich als Filmemacher nicht für diese Technologie interessieren sollte. Sie ist ganz klar ein Werkzeug, das einmal so wichtig werden könnte wie die Kamera selbst. Ich glaube sogar, dass sie besser sein wird als CGI. Ich freue mich darauf – und hoffe, ihr auch.“

Edwards verriet außerdem, dass er gerne einen hybriden Spielfilm mit generativer KI realisieren würde. Bislang habe er das Projekt jedoch aufgeschoben, weil sich die Technologie in rasantem Tempo weiterentwickle. „Es fühlt sich an, als würde sich alles alle drei Monate verändern. Man muss seine Pläne nach einem halben Jahr praktisch komplett neu überdenken, weil dann schon wieder völlig neue Werkzeuge verfügbar sind. Dinge, die vor drei oder sechs Monaten noch unmöglich waren, sind heute plötzlich machbar“, erklärte der Regisseur. Nach Ansicht von Edwards sollte generative KI vor allem dabei helfen, Ideen zu strukturieren, nicht jedoch Geschichten zu erschaffen, die Menschen emotional berühren. Der Regisseur von ‚Rogue One: A Star Wars Story‘ sagte: „Sie hat überhaupt keinen Geschmack. Aber sie ist ein verdammtes Genie, wenn es darum geht, dir zu helfen.“