StarsHannah Murray wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen

Hannah Murray - Detroit premiere Curzon Mayfair - 16.08.17 - Famous BangShowbiz
Hannah Murray - Detroit premiere Curzon Mayfair - 16.08.17 - Famous BangShowbiz

Hannah Murray - Detroit premiere Curzon Mayfair - 16.08.17 - Famous

Bang ShowbizBang Showbiz | 24.06.2026, 14:00 Uhr

Hannah Murray wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, nachdem ihr eingeredet wurde, sie sei von einem Dämon besessen.

Hannah Murray hat von einer erschütternden Erfahrung berichtet, bei der ihr ein Sektenführer einredete, sie sei von einem Dämon besessen gewesen und er habe einen Exorzismus an ihr durchgeführt.
Die ‚Game of Thrones‘-Schauspielerin nahm einst an einem Kurs für Energieheilung teil, weil sie „in eine Welt der Fantasie eintauchen“ und sich „wie eine Schamanin fühlen“ wollte. Doch sie wurde, wie sie heute sagt, „vollständig von einem Sektenführer vereinnahmt“, den sie in ihrem Buch „Steve“ nennt. Die Ereignisse führten schließlich dazu, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde. In einem Auszug aus ihren neuen Memoiren ‚The Make-Believe: A Memoir of Magic and Madness‘, der im Magazin ‚The Cut‘ veröffentlicht wurde, schreibt Hannah: „Ich war am letzten Tag eines Energieheilungs-Kurses, der im Keller eines Hotels in London stattfand, nur wenige Stunden von meiner Einweihungszeremonie entfernt, als ich ins Krankenhaus gebracht wurde.“ Selbst nachdem man ihr mitgeteilt hatte, dass sie gegen ihren Willen eingewiesen werde, machte sie sich keine Sorgen: „Steve hatte mir erzählt, dass ich während der Dreharbeiten zu ‚Detroit‘ von einem Dämon besessen worden sei. Er hatte einen Exorzismus an mir durchgeführt.“

Steve wurde laut Hannah die „einzige Person“, mit der sie überhaupt noch kommunizieren wollte. Doch eines Tages „platzte ihr der Kragen“, und sie richtete ihre Wut gegen ihn. Später erklärte sie: „Ich hatte alles geglaubt, was er sagte. Ich glaubte ihm. Ich glaubte, dass er kein Sektenführer war. Ich glaubte alles, was er mir erzählte.“ Nach drei Wochen in der psychiatrischen Klinik durfte die ehemalige ‚Skins‘-Darstellerin wieder nach Hause. Sie schreibt: „Als ich das Krankenhaus verließ, war ich nicht gesund. Dies ist nicht die Geschichte einer einfachen oder geradlinigen Genesung. Ich kam nicht krank hinein und gesund wieder heraus. Ich wurde in einem Zustand schwerer Psychose aufgenommen und verließ die Klinik in einem etwas weniger psychotischen Zustand.“

Anschließend wurde Hannah an einen Psychiater überwiesen, der ihre psychische Gesundheit überwachen sollte. Sie berichtete ihm von ihrem früheren Drogenkonsum, starkem Alkoholkonsum, Selbstverletzungen sowie ihrem einstigen starken Wunsch, sich das Leben zu nehmen. Der Arzt diagnostizierte schließlich eine bipolare Störung. Hannah schreibt weiter: „Es ergab Sinn. Ich dachte an den Anruf einer Freundin im Oktober zurück und an ihre Sorge über die immer extremeren Hochs und Tiefs, die ich erlebte. Eine bipolare Störung fühlte sich damals wie das unausgesprochene Wort hinter ihrer Besorgnis an. Ich wollte mir damals nicht eingestehen, dass etwas nicht stimmte.“