FilmJames Gunn bezeichnet Superman, Batman und Wonder Woman als DCs wichtigste Figuren

James Gunn - UK Superman Fan Event - Famous BangShowbiz
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James Gunn - UK Superman Fan Event - Famous

Bang ShowbizBang Showbiz | 29.10.2026, 11:00 Uhr

James Gunn hat die drei Superhelden als "Diamantfiguren" bezeichnet und zugleich seine Vision für das DC-Universum verteidigt.

James Gunn hat Superman, Batman und Wonder Woman als die „Diamantfiguren“ von DC Studios bezeichnet.
Der Filmemacher erläuterte zugleich die Hintergründe des Plans, den er 2022 gemeinsam mit Peter Safran, dem Co-Chef der DC Studios, für die kommenden acht bis zehn Jahre vorgestellt hatte. Gunn betonte, dass sowohl eigenständige Geschichten als auch Filme, die Teil einer größeren Erzählung sind, ihren Platz im DC-Universum haben. Auf Threads verwies er auf seine Aussagen vom Januar 2023, als die gemeinsame Planung begann. Damals habe er bereits erklärt, dass manche Geschichten für sich stehen würden, wie die ‚Guardians‘-Filme, zu denen auch ‚Clayface‘ gehöre, während andere Teil einer übergreifenden Handlung seien.

Als Beispiel nannte er die ‚Superman‘-Saga. „Trotzdem sollte jeder einzelne Teil der übergeordneten Geschichte für sich allein funktionieren, unabhängig davon, ob man alles andere gesehen hat oder nicht“, betonte Gunn. Der ‚Superman: Man of Tomorrow‘-Regisseur erklärte außerdem, dass der häufig zitierte Acht- bis Zehnjahresplan weit mehr umfasst habe als einzelne Handlungspunkte. „Es ging auch um den Plan für DC als Ganzes. Dazu gehörte, sich auf die Diamantfiguren zu konzentrieren (Superman, Batman und Wonder Woman), aber auch auf kleinere Figuren, die wir zu Diamanten machen könnten (Krypto, John Stewart und Peacemaker)“, berichtete der 60-Jährige.

Darüber hinaus seien die kreative Freiheit der Filmemacher, unterschiedliche Tonalitäten und Altersfreigaben sowie Einflüsse von ‚Star Wars‘ und George R. R. Martin Teil der Überlegungen gewesen. Gunn zeigte sich begeistert davon, wie sich seine Vision inzwischen entwickelt. „Es ist aufregend zu sehen, wie sich die Dinge langsam zusammenfügen“, schrieb er. „Das macht mich noch gespannter auf das, was wir für alle in ‚Man of Tomorrow‘ bereithalten.“

Gunns jüngste Äußerungen folgen auf Kritik an seiner Entscheidung, das DC-Universum durch eigenständige Geschichten zu erweitern, anstatt auf eine große Crossover-Saga hinzuarbeiten. Am Wochenende hatte der Produzent auf Threads erklärt, das DC-Universum sei eine alternative Welt, in die man an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit einsteigen könne. Er halte es für falsch, einzelne Geschichten nur dann als bedeutsam anzusehen, wenn sie auf etwas anderes hinausliefen. „Dass die Leute das nicht verstehen, ist für mich seltsam, denn ‚Star Wars‘ macht das im Grunde seit 50 Jahren – mit Filmen, Serien, Spielen und Büchern, zugegebenermaßen ohne die stilistische Vielfalt“, argumentierte Gunn.