FilmJames Gunn verteidigt eigenständige Geschichten im DC-Universum

James Gunn attends the LA Premiere for DC Studio's Clayface - Getty BangShowbiz
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James Gunn attends the LA Premiere for DC Studio's Clayface - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 26.10.2026, 14:00 Uhr

James Gunn verteidigt eigenständige Geschichten im DC-Universum.

James Gunn hat die „eigenständigen Geschichten“ innerhalb des DC-Universums verteidigt und sich damit gegen Kritiker gewandt, die der Meinung sind, dass solche Filme weniger „bedeutungsvoll“ seien als große Ensemblefilme.
Der Regisseur reagierte auf den Beitrag eines Nutzers in den sozialen Medien, der mehrere seiner Filme – darunter den kürzlich erschienenen ‚Clayface‘ – aufgelistet und dazu die Frage gestellt hatte: „Worauf läuft das alles hinaus?“ Gunn antwortete darauf: „Das DC-Universum ist einfach ein alternatives Universum. Wir können an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit einsteigen und genau DIESE Geschichte erzählen. Ich halte nichts von der Vorstellung, dass einzelne Geschichten bedeutungslos seien, solange sie nicht auf etwas anderes hinauslaufen. Dass manche Menschen das nicht verstehen, finde ich seltsam.“

Gunn betonte außerdem, dass seine Filme durchaus miteinander verbunden seien. Als Beispiel nannte er die Geschichte von ‚Superman‘, die sich vom ersten Film bis zur Fortsetzung ‚Man of Tomorrow‘ weiterentwickle. Über den geplanten Nachfolger sagte er: „Darin kommen viele Figuren vor, die wir bereits in anderen Geschichten eingeführt haben. Das bedeutet aber nicht, dass diese anderen Geschichten ausschließlich dazu da sind, die Ereignisse dieses Films vorzubereiten. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen ‚Clayface‘ anschauen, weil es für sich genommen ein großartiger, unterhaltsamer Horrorfilm ist – und nicht nur, weil sie wissen wollen, wo Clayface drei Filme später wieder auftauchen wird.“

Im Mittelpunkt von ‚Clayface‘ steht ein Gegenspieler Batmans, gespielt von Tom Rhys Harries. Nachdem sein Gesicht entstellt wurde, unterzieht sich die Figur freiwillig einer experimentellen Operation. Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus. Guy Lodge vom Branchenmagazin ‚Variety‘ schrieb über den Film: „‚Clayface‘ ist ein hässliches, eigenständiges Biest. Vielleicht würden die hier eingeführten Figuren und Konflikte an Reiz verlieren, wenn man daraus ein typisches Franchise machen würde. Als eigenständiger, genreübergreifender Ritt sind sie jedoch frisch und auf herrlich unangenehme Weise unterhaltsam.“ Gunns nächster Kinofilm wird ‚Superman: Man of Tomorrow‘ sein, der im Sommer 2027 in die Kinos kommen soll.