FilmMara Wilson erklärt, warum ‚Matilda 2‘ ihrer Meinung nach nicht funktionieren würde

Mara Wilson, Danny DeVito and Rhea Pearlman in Matilda - Avalon - 1996
Mara Wilson erklärt, warum 'Matilda 2' ihrer Meinung nach nicht funktionieren würde.
Mara Wilson glaubt nicht, dass eine Fortsetzung von ‚Matilda‘ wirklich funktionieren könnte.
Die 38-jährige Schauspielerin, die 1996 die Titelfigur in der Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuchklassiker spielte, reagierte damit auf die seit Jahren anhaltenden Wünsche vieler Fans nach einem zweiten Film. Bei einer Gesprächsrunde auf der Fanboy Expo in Knoxville sagte sie: „Die Leute fragen mich ständig nach ‚Matilda 2‘. Und theoretisch wäre das natürlich möglich. Aber viele sagen dann: ‚Vielleicht könnte es um Matildas Tochter gehen.‘ Damit habe ich allerdings ein Problem.“ Matildas Kräfte entstünden Mara zufolge aus den Widrigkeiten, die die Figur erlebt hat. Sie entwickeln sich aufgrund all der schlimmen Dinge, die ihr widerfahren sind. Der Kern der Geschichte sei doch, dass sie all das überwindet. Weiter: „Sie findet ihre Stärke durch Bildung und dadurch, dass sie Menschen kennenlernt, die sie wirklich gut behandeln. Deshalb glaube ich nicht, dass Matilda ihre eigene Tochter in eine Situation bringen würde, in der diese solche Kräfte entwickeln müsste, um sich selbst zu schützen.“
Sowohl im Roman als auch im Film wird Matilda von ihren gleichgültigen Eltern Harry und Zinnia Wormwood (Danny DeVito und Rhea Perlman) sowie von der tyrannischen Schuldirektorin Miss Trunchbull (Pam Ferris) schlecht behandelt. Wilson, die bereits mit ‚Das Wunder von Manhattan‘ und ‚Mrs. Doubtfire‘ bekannt wurde, sieht noch ein weiteres Problem bei einer möglichen Fortsetzung. Sie erklärte: „Außerdem gibt es noch eine schwierige Frage: Wen würde Matilda überhaupt heiraten? Wer wäre gut genug für Matilda? Sie ist so eine großartige Figur, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wen sie heiraten und mit wem sie Kinder bekommen würde.“
Wilson kennt die Figur wie kaum eine andere. Auch wenn es sie früher manchmal störte, ständig mit Matilda in Verbindung gebracht zu werden, habe sie diese Verbindung inzwischen angenommen. Sie sagte: „Ich habe immer zu Matilda aufgeschaut, und ich glaube, sie würde viele Dinge tun, die ich heute auch tue. Sie würde über psychische Gesundheit sprechen. Sie würde über Bücher reden. Sie würde arbeiten und schreiben. Sie würde Bücher lieben und sich für öffentliche Bibliotheken engagieren. Und genau das tue ich ebenfalls. Diese Dinge sind mir sehr wichtig.“







