FilmRosamund Pike übernimmt Hauptrolle im Body-Horrorfilm ‚Feed‘ über verstörende Mutter-Tochter-Beziehung

Rosamund Pike BAFTA Awards February 2024 Avalon BangShowbiz
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Rosamund Pike BAFTA Awards February 2024 Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 06.11.2026, 19:00 Uhr

Rosamund Pike wird in einem Body-Horrorfilm mitspielen, der eine „verstörende Mutter-Tochter-Geschichte“ erzählt.
Die ‚I Care a Lot‘-Darstellerin wird ‚Feed‘ auch produzieren. Darin spielt sie Erin, eine verzweifelte Mutter, die ein kaum bekanntes Nahrungsergänzungsmittel entdeckt, das verspricht, ihre junge Tochter, eine Turnerin, zu einem erfolgreichen Influencer-Star zu machen. Doch während Ruhm und Erfolg wachsen, beginnt das Mädchen eine monströse Verwandlung.

Leslye Headland, bekannt durch ‚Russian Doll‘, wird nach einem Drehbuch von Daniella Isaacs Regie führen. Als Inspiration diente der finnische Film ‚Hatching‘ aus dem Jahr 2022. ‚Feed‘ wird offiziell als „verstörende Mutter-Tochter-Geschichte über elterlichen Ehrgeiz, die Illusion von Schutz und die schmale Grenze zwischen Jäger und Beute“ beschrieben. Rosamund ergriff begeistert die Gelegenheit, sich mit den dunkleren Seiten sozialer Medien auseinanderzusetzen. In einer Erklärung sagte sie: „Ich wollte schon lange einen Film machen, der auf anarchische Weise mit unserer Besessenheit von sozialen Medien und Selbstoptimierung spielt, mit unserem Wunsch nach Ruhm ohne nennenswerte bewundernswerte Fähigkeiten und – sprechen wir es ruhig aus – mit der Monstrosität moderner Mutterschaft.“

‚Feed‘ beschäftige sich mit all diesen Themen. Der Film begleite die Mutter-Influencerin Erin, die fest entschlossen sei, ihrer Tochter eine dominante Stellung in der digitalen Welt zu verschaffen. Sie glaube, dass dieser Erfolg das Mädchen vor den Schrecken einer unbeständigen Welt schützen könne. Doch ob diese Vorstellung tatsächlich aufgehe, bleibe fraglich. Pike erklärte weiter: „‚Feed‘ untersucht das Verlangen. Das dunkle Verlangen von Onlinegemeinschaften; den Hunger einer Social-Media-Welt, die Jugend und Schönheit zu Geld macht; den Ehrgeiz einer Mutter, die sich nach dem Erfolg ihrer Tochter sehnt.“ Auch das Streben eines Teenagermädchens nach Ruhm, Selbstbestimmung und Dominanz in der Beziehung zu seiner alleinerziehenden Mutter spiele eine zentrale Rolle.

Der Film bewege sich im Genrekino und greife gegenwärtige Ängste von Eltern und Menschen in der digitalen Welt auf. Pike bezeichnete das Projekt als zeitgemäß und konfrontativ. „In Daniella Isaacs und Leslye Headland habe ich meine perfekten Mitstreiterinnen gefunden“, betonte sie. Die beiden Frauen verstünden, wie gefährlich, fiebrig und berauschend es sein könne, als Mädchen im eigenen Körper heranzuwachsen.

Regisseurin Leslye Headland freut sich unterdessen auf die „verstörende“, aber „zutiefst menschliche“ Geschichte. Sie sagte: „Daniellas Drehbuch ist kühn, verstörend und zutiefst menschlich, und Rosamund gehört zu den mutigsten Schauspielerinnen unserer Zeit. Ich könnte mir keine besseren Partnerinnen wünschen, um die dunkleren Seiten dieser Geschichte zu erkunden.“ Sie fühle sich glücklich, den Film mit zwei Frauen zu drehen, deren Arbeit sie sehr bewundere.

Neben Rosamund, die über ihre Produktionsfirma Primitive Streak beteiligt ist, produzieren Shelley Browning für Magnolia Entertainment, Steven Schneider für Spooky Pictures, Ara Keshishian und Petr Jakl für ZQ Entertainment sowie Sam Ritzenberg für Agile Films. ZQ Entertainment finanzierte die Entwicklung des Drehbuchs.